STEPHANSHART. Bei Hochfesten und besonderen Ereignissen ertönt in Stephanshart stets ein Ehrensalut. Das Gerät, mit dem „geschossen“ wird – der „Donnerer“, wie ihn die Einwohner auch nennen – wurde nun von Peter Auer und Andreas Schauer aus Stephanshart in Eigenregie wieder in Stand gesetzt und mit den neuesten Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet. „Wir erfüllen damit auch alle Auflagen der Behörde und 4 unserer Kameraden haben auch einen Kurs absolviert“ freut sich der Stephansharter ÖKB Obmann Augustin Hüdl.

Der neu renovierte Donnerer wird auch weiterhin bei Hochfesten erschallen v.l.n.r.: Andreas Schauer, Johann Ruthner, Obm. Augustin Hüdl, Peter Auer, Gerald Ruthner, Bgm. Hannes Pressl
Der „Donnerer“ wurde in Stephanshart 1898 erstmals in Dienst gestellt. Wahrscheinlich damals anlässlich eines kaiserlichen Jubiläums, wie das auch in verschiedenen Schützenvereinen geschehen ist. Seither hat er fast 115 Jahre lang seine Dienste getan. Und es könnten nach der erfolgreichen Renovierung weitere 115 Jahre dazu kommen, sind sich die Handwerker sicher, dass ihr Werk wieder lange halten wird.
Ein Ehrensalut – das gehört einfach im Ortsleben von Stephanshart zu einem Hochfest aber auch zu Gedenkfesten dazu. So ist der „Donnerer“ zu Fronleichnam bei der Prozession genauso mit dabei wie auch bei freudigen Hochzeiten oder auch wenn ein Kamerad von Feuerwehr oder Kameradschaftsbund seinen letzten Weg geht.
Quelle: Ardagger








