01.07.2014 0 Kommentare

15-Jähriges Jubiläum: Theatersommer Haag mit fulminantem Konzert feierlich eröffnet.

Haag | Mit einem fulminanten Konzertabend wurde am Samstag, 28. Juni, der Theatersommer Haag eröffnet. Ein bunter Mix aus Künstlern führte durch drei Jahrhunderte Musikgeschichte.

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Evelyn Rucizka heizte dem Publikum ordentlich ein. Foto: www.stubauer.com

Unter der Moderation von Intendant Christoph Wagner-Trenkwitz führte am Eröffnungsabend des Theatersommers Haag ein bunter Mix aus Künstlern durch drei Jahrhunderte Musikgeschichte. Darstellerinnen und Darsteller der Hauptproduktion wie Cornelia Horak (Gesang) und Alexander Kuchinka (Klavier) präsentierten einen Auszug aus der Perlenreihe „Oh, Donna Clara“ (3. August, Fritz Löhner-Beda Matinee). Horak glänzte außerdem mit einem italienischen „barocken Gstanzl“ aus dem 17. Jahrhundert.
Des Weiteren überzeugten die Schauspieler Marco Di Sapia mit der „Ode an Linz“ aus „Zerbinettas Befreiung“ und die stimmgewaltige Evelyn Rucizka mit einem Ausschnitt aus ihrem Edith Piaf Soloprogramm.

Lokalmatadoren heizten kräftig ein

Als Finalakt des ersten Teiles begeisterte die lokale A-cappella-Gruppe „Most Wanted“. Die sechs jungen Haager brachten mit ihrem Repertoire von traditionellen bis modernen Liedern tosenden Applaus auf die Theatersommer Tribüne. Im zweiten Programmteil trumpfte mit dem „Big Band Project XL-Orchestra“ ebenfalls ein Musikprojekt aus Haag auf. Die 18-köpfige Bigband, unter der Leitung von Dietmar Winkler, sorgte mit eigenen Arrangements von Pop- und Rock-Klassikern für eine unvergessliche Stimmung sowie Standing Ovations. „Ein Programm, so bunt und mitreißend, wie unser heuriges Theaterstück. Ein perfekter Start in die Saison“, freut sich Geschäftsführerin Maria Reitzinger.

„Zerbinettas Befreiung“

„Zerbinettas Befreiung“ entführt die Besucher während des Theatersommers Haag von 2. Juli bis 9. August nach Venedig, in eine Zeit, „als die Pompadour noch an den Storch glaubte (1725)“. Intrigen und Mordkomplotte werden geschmiedet, Duelle und feindliche Heere drohen. Der alte Pantalone, Vorsitzender des Rates der Zehn, hat zwei Hauptsorgen: Die Stadt wird mit Krieg bedroht – aber durch wen? Es müssen wohl die Türken sein! Außerdem will Pantalone sein Mündel Zerbinetta mit dem lächerlichen Gelehrten Don Tiburzio verheiraten, den sie verabscheut. Zerbinetta hat im Geheimen schon ein Auge auf den lieben, mittellosen Brighella geworfen. Und der auf sie. Beim Spaziergang mit ihrer Gouvernante wird Zerbinetta von dem Frauenhelden Bambagiante bedrängt, doch Capitano Tartaglia beschützt das Mädchen. Der wütende Bambagiante gibt dem Mörder Giangurgolo den Auftrag, Tartaglia zu töten und Tiburzio gleich mit. Doch wie zu erwarten, nimmt die Geschichte einen unblutigen und glücklichen Ausgang.

Info | www.theatersommer.at

Rubrik:: Kultur

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