26.03.2018 0 Kommentare

88 Veranstaltungen mit insgesamt über 8.000 Besuchern

Bereits zum achtzehnten Mal und wie immer rund um den 8. März, dem internationalen Frauentag, fand auch heuer wieder die von der Kulturabteilung der Stadtgemeinde Amstetten veranstaltete Ars Femina statt. Mit dieser Veranstaltungsreihe soll das künstlerische Potential von Frauen aufgezeigt werden. „Mit Erfolg, denn seit der Gründung gingen 88 Veranstaltungen mit über 8.000 Besuchern über die Bühne“, betonte Vzbgm. Ulrike Königsberger-Ludwig, die 2001 die Ars Femina ins Leben gerufen hatte.

Vzbgm. Ulrike Königsberger-Ludwig, Elisabeth „Felis“ Strodl, Veronika Breinl, Elisabeth Hoffer, Bgm. Ursula Puchebner, Helga Steinacher, Pamela Pum
Foto: Kulturabteilung Stadtgemeinde Amstetten

Für den Auftakt der diesjährigen Ars Femina sorgte in der Rathausgalerie Amstetten die von Pamela Pum musikalisch umrahmte Eröffnung der Ausstellung „Weibsbilder“ von Felis, Veronika Breinl und Elisabeth Hoffer. Die drei heimischen Künstlerinnen zeigen noch bis 18. Mai eine beeindruckende Vielfalt an unterschiedlichen Frauendarstellungen. Bemerkenswert gestaltete sich auch das weitere Programm der Ars Femina. Susanne Scholl erzählte in der Lesung aus ihrem aktuellen Roman „Wachtraum“ eine Familiengeschichte der besonderen Art – humorvoll, aber auch voll Schrecken, Liebe und Verzweiflung. Sie gab aber auch persönliche Einblicke in ihr reales Leben als Journalistin.

Im Film „Meine glückliche Familie“ von Nana Ekvitimishvili und Simon Gross – organisiert vom Verein SüdFILMfest – stand Literaturlehrerin Manana im Mittelpunkt, der an ihrem 52. Geburtstag ihre unbefriedigende familiäre Situation bewusst wurde. Als Zuseher dieses Films über den Familienalltag in Georgien konnte man diese Bedrückung ebenso mitfühlen wie die Erleichterung, die sich durch die darauffolgende Entscheidung für ein selbstbestimmtes Leben einstellte und aufatmen ließ.

Im Rahmen der diesjährigen Ars Femina fanden auch zwei Live-Acts statt: Für einen Humor sorgte die Psychologin Isabella Woldrich mit ihrem Kabarett-Soloprogramm „Hormongesteuert“. Mit viel Witz ging sie auf Abenteuerreise in den Geschlechterdschungel und den aufregendsten Unterschieden zwischen Mann und Frau auf den Grund und nahm sich dabei kein Blatt vor den Mund.
„Wos is dei Liad?“ fragte Musikerin Karin Kienberger bei ihrem Konzert im Rathaussaal. Gemeinsam mit ihrer Band präsentierte die Liedermacherin Dialekt-Pop vom Feinsten. Humorvoll, mit Selbstironie und Authentizität führte sie das Publikum musikalisch durch Geschichten aus dem Leben.

Die Kulturabteilung der Stadt Amstetten zeigte sich mit der Ars Femina 2018 sehr zufrieden. „Die Ars Femina in Amstetten ist etwas Besonderes. Das positive Echo der BesucherInnen auf der einen und die zahlreichen Bewerbungen und Anfragen von Künstlerinnen auf der anderen Seite geben uns Recht, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen“, freut sich die Kulturstadträtin über den Jahr um Jahr regen Zuspruch.

Stadtgemeinde Amstetten, amstetten.at

Rubrik:: Mostviertel

Kommentar verfassen

Zur Gewährleistung eines respektvollen Umgangs behält sich das Redaktionsteam vor, Kommentare gegebenenfalls zu entfernen.