31.01.2015 0 Kommentare

Arbeiterkammer Niederösterreich: Mehr als 1,4 Millionen Euro für Konsumenten erkämpft.

Helmut Guth und AKNÖ-Präsident Markus Wieser präsentieren die Erfolge im Konsumentenschutz Foto: AKNÖ

Helmut Guth und AKNÖ-Präsident Markus Wieser präsentieren die Erfolge im Konsumentenschutz
Foto: AKNÖ

Die Berater der AKNÖ haben im Vorjahr mehr als 1,4 Millionen Euro für die Konsumenten in Niederösterreich erkämpft, den allergrößten Teil davon auf außergerichtlichem Wege. Das ist ein Anstieg um neun Prozent gegenüber 2013. Rund 43.000 Kunden haben sich im Vorjahr mit ihren Anliegen an die AK-Konsumentenschützer gewandt.

1.412.244 Euro – diesen Betrag hat die AKNÖ-Konsumentenberatung für Niederösterreichs Konsumenten im Vorjahr zurückgeholt bzw. gesichert. Das ist eine Steigerung von neun Prozent gegenüber dem Jahr 2013. „Die Bilanz unterstreicht den erfolgreichen Einsatz der AKNÖ-Konsumentenschützer für die Niederösterreich. Gleichzeitig aber ist das ein deutliches Zeichen, dass die Probleme der Landsleute immer größer werden. Für uns ist klar: Geschädigte sollen rasch zu ihrem Recht kommen“, sagt AKNÖ-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. Die Experten der NÖ Arbeiterkammer standen knapp 43.000 Konsument aus Niederösterreich mit Rat und Tat zur Seite. Erfreulich ist auch, dass der langjährigen Forderung er AKNÖ nach einer Thermenregelung im Mietrecht nachgekommen wurde. Damit ist geklärt, dass Mieter für die beschädigte Therme aufkommen muss. „Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Für eine große Mietrechtsreform fehlen aber weiterhin klare Regeln über die Erhaltungspflicht der Vermieter für alle anderen Wohnungsausstattungen, etwa Elektroleitungen oder sanitäre Anlagen“, sagt Wieser.

Kostensenkung bei Finanzdienstleistungen

„Im heurigen Jahr muss den Arbeitnehmern wieder mehr Geld in der Tasche bleiben“, fordert der AKNÖ-Präsident. Daher verlangt die AKNÖ Maßnahmen, welche die steigenden Kosten im Finanzdienstleistungsbereich eindämmen sollen. „Immer mehr Konsument werden durch zu hohe Bankspesen und Überziehungszinsen belastet. Viele Spesen treffen Verbraucher unerwartet, weil sie nicht transparent sind“, kritisiert Wieser. Der AKNÖ-Präsident fordert, die Spesen klar auszuweisen, auch mit einer Veröffentlichung des Preisaushangs im Internet. Zusätzlich sollen gesetzliche Regelungen zur Höhe sowie der Deckelung der Überziehungszinsen eingeführt werden.

Echte Mietrechtsreform ist Gebot der Stunde

Für eine echte Mietrechtsreform fehlen weiterhin klare Mietzinsobergrenzen, eine Durchforstung des Betriebskostenkatalogs sowie Regeln über die Erhaltungspflicht der Vermieter für alle anderen Wohnungsausstattungen, etwa Elektroleitungen oder sanitäre Anlagen“, so Wieser.

Wichtige Themen 2014: Finanzdienstleistungen, Wohnen, Telefonie und Internet

Finanzdienstleistungen bleiben weiterhin ein Dauerbrenner. 3.864 Konsumenten haben sich mit Fragen wegen laufender Bank- und Finanzgeschäfte an die Experten der AKNÖ gewandt. Auch das Thema Lebenshaltungskosten, konkret Wohnen, Heizen, Energie, Baumängel und Sanierungen, beschäftigte die Niederösterreicher. Insgesamt kamen dazu knapp über 7.000 Anfragen. Mit Fragen aus dem Bereich Internet und Telefonie haben sich kanpp 5.000 Niederösterreicher an die AKNÖ gewandt. Im Vordergrund standen dabei Beschwerden wegen überhöhter Handyrechungen, horrender Summen für Datendienste und vor allem Probleme rund um das Online-Shopping.

info | www.noe.arbeiterkammer.at

Rubrik:: Panorama

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