06.12.2018 0 Kommentare

Aktive Mitbeteiligung im Rahmen der „Denkwerkstatt Familie“

Zukunftsmonitor NÖ: Bildung – Präsentation der Studienergebnisse mit anschließender Podiumsdiskussion.

Politikwissenschaftler Peter Filzmaier mit Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Podiumsgast Landesschulsprecher Anthony Grünsteidl. Foto: David Schreiber

Wie zufrieden sind Schülerinnen und Schüler, auch ehemalige, und deren Eltern mit der Qualität der Schulbildung? Wie gut wird Niederösterreichs Jugend auf das Berufsleben vorbereitet? Welche Perspektiven sehen junge Menschen, wenn sie an ihre Chancen am Arbeitsmarkt denken? Diesen und anderen Fragen widmete sich die dritte Denkwerkstatt Familie der NÖ Familienland GmbH im Zuge derer Politikwissenschaftler Peter Filzmaier die aktuelle Studie „Zukunftsmonitor NÖ: Bildung“ präsentierte. „Niederösterreichs Jugend kann aus einer Vielfalt an verschiedenen Bildungs- und Berufswegen wählen. Die Entscheidung welcher schulische Weg gewählt wird ist ein zukunftsweisender Schritt und beeinflusst den weiteren Werdegang. Der schulische und berufliche Alltag sieht sich in einer wandelnden Gesellschaft mit Herausforderungen wie der Digitalisierung oder neuen Lehrberufen konfrontiert. Daraus resultieren neue Ansprüche an den Lebensraum Schule und deren Bezugsgruppen“, betont Jugend-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister zur Ausgangslage.

Erwartungen an und Beurteilung der Schule

Rund 80 Prozent der befragten Jugendlichen und rund 70 Prozent der befragten Eltern bewerten demnach die Qualität der Schulbildung in Niederösterreich als hoch. Die mit Abstand wichtigste Eigenschaft die Jugendliche und Eltern von einer Schule erwarten, sind gute Lehrende. Dahinter folgt die Vorbereitung auf das Berufsleben. Eltern schätzen darüber hinaus einen möglichst praxisorientierten Unterricht, aber auch die Vermittlung einer breiten Allgemeinbildung als wichtig ein. Einer Vorbereitung der Jugend auf das Erwachsenenleben generell wird ebenfalls große Bedeutung zugemessen.

Die Podiumsgäste der Denkwerkstatt Familie diskutierten zu den neuen Studienergebnissen. Foto: David Schreiber

Schule und Arbeitsmarkt

Landesrätin Teschl-Hofmeister sieht gute Ansatzpunkte gesetzt: „Wichtig ist die Zusammenarbeit mit den Betrieben und den Berufsschulen. Mit Initiativen wie „Tech Dating“ und „Girls‘ Day“ gehen wir einen guten Weg um Berufswege in den Fokus zu rücken. Bei der Lernunterstützung der einzelnen Schülerinnen und Schüler, der Ausbildung und Weiterbildung von guten Lehrerinnen und Lehrern sowie dem praxisnahen Unterricht gibt es sicher weiter Ausbaubedarf.“

Niederösterreichische Bevölkerung spricht mit

In der Podiumsdiskussion der NÖ Familienland GmbH wurden gestern die aktuellen Ergebnisse präsentiert und mit der niederösterreichischen Bevölkerung sowie Expertinnen und Experten diskutiert. Am Podium begrüßte Moderator Thomas Birgfellner mit Jugend-Landesrätin Teschl-Hofmeister, Politikwissenschaftler Peter Filzmaier, Viktor Fleischer von der Industriellenvereinigung, Landesschulsprecher Anthony Grünsteidl, Professorin Irene Richter sowie Christine Friedrich-Stiglmayr als Elternteil. „Aktiv zuhören und die Ergebnisse, die gemeinsam erarbeitet werden, mit in unsere Bildungspolitik fließen zu lassen, bereichert unseren gemeinsamen Lebensraum Niederösterreich“, so Landesrätin Teschl-Hofmeister abschließend.

web | www.noe-familienland.at

Rubrik:: Panorama

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