01.12.2014 0 Kommentare

Am Weg zum Metal Highway Europas: Metallbetriebe tragen Eisenstraße-Strategie.

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Im Wittur-Turm der Firma Wittur in Scheibbs stellten Firmenchefs und Regionalentwickler den Schwerpunkt Metal Highway der Eisenstraße Niederösterreich vor: Richard Langwieser, Andreas Zwerger, die Scheibbser Bürgermeisterin Christine Dünwald, Themenfeldsprecher Thomas Welser, Eisenstraße-Obmann Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, Christoph Jordan, Martina Steinbacher und Gerald Bachler. Foto: www.eisenstrasse.info

Eisenstraße. Die LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich möchte sich bis 2020 auf den Weg zum „Metal Highway Europas“ begeben. Das ehrgeizige Ziel und die damit verbundenen Schwerpunkte stellten Eisenstraße-Obmann Andreas Hanger und Themenfeldsprecher Thomas Welser am vergangenen Freitag gemeinsam mit Leitbetrieben und Nischenplayern der Metallverarbeitungsbranche in Scheibbs vor.

Der Metallschwerpunkt ist Teil der neuen LEADER-Strategie, mit der sich die Eisenstraße Niederösterreich für die Förderperiode 2014-2020 beworben hat. Als Leitprojekte sind u.a. Kompetenzanalysen für Klein- und Kleinstbetriebe, ein gemeinsames Standortmarketing, Maßnahmen zur Förderung der Technikbegeisterung von Kindern und Jugendlichen sowie im Idealfall gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte vorgesehen. „Wir möchten uns als zukunftsorientierte, für gut qualifizierte Menschen attraktive Region positionieren und dabei auf unsere Geschichte als Zentrum der Eisen- und Metallverarbeitung setzen“, erklärte Obmann Hanger. „Wir haben bewusst einen englischen Begriff gewählt, um Internationalität auszudrücken. Wir wollen das Rad nicht neu erfinden, wir wollen es aber beschleunigen und Kooperationen suchen“, betonte Thomas Welser, Geschäftsführer von Welser Profile und Schöpfer des Begriffs „Metal Highway“. Wie vielfältig und kraftvoll die Metallverarbeitungsbranche in der Eisenstraße ist, verdeutlichten die Teilnehmer des Pressegesprächs bei der Firma Wittur. Darunter befanden sich mit Andreas Zwerger, Geschäftsführer von Wittur Austria, Christoph Jordan, Geschäftsführer von Busatis (Purgstall), und Richard Langwieser, Geschäftsführer von Boehler-Uddeholm Precision Strip (Böhlerwerk), die Firmenchefs von drei am Weltmarkt äußerst erfolgreicher Unternehmen.

Rückgrat unserer Region

Martina Steinbacher, stellvertretende Themenfeldsprecherin und Geschäftsführerin von Steinbacher Energie (Hollenstein), und Gerald Bachler, Chef von Metalltechnik Bachler (Lunz am See), repräsentierten wiederum die erfolgreichen Nischenbetriebe. Insgesamt gibt es in der Region Eisenstraße 132 metallverarbeitende Betriebe. „Vor allem die Verknüpfung und Vernetzung regionaler Industrie- und Gewerbebetriebe birgt viele Chancen“, waren sich die Firmenchefs einig. „Wir möchten möglichst viele dieser 132 Betriebe begeistern, sich der Initiative anzuschließen, damit wir uns gemeinsam auf den Weg zum Metal Highway machen können. Aber wenn ich mir die Produkte und Erfolge unserer Leitbetriebe anschaue – viele davon sind sehr erfolgreich auf den internationalen Märkten tätig – können wir schon jetzt sagen: Wir sind auf sehr gutem Wege und die Metallverarbeitung ist das Rückgrat unserer Region“, so Eisenstraße-Obmann Andreas Hanger abschließend.

Bis Mai-Juni 2015 wird das Ministerium für ein lebenswertes Österreich eine Entscheidung über die künftigen LEADER-Regionen fällen.

info | www.eisenstrasse.info

Rubrik:: Mostviertel

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