07.07.2014 0 Kommentare

Auf dem Weg zum „Metal Highway“ Europas: Strategie „Eisenstraße 2020“ vorgestellt.

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Im Meierhof Perwarth in Randegg wurden die Eckpfeiler der Strategie „Eisenstraße 2020“ und die sieben Themenfelder vorgestellt: Poldi Adelsberger, Eisenstraße-Obmann Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, Margit Hintersteiner und Anita Eybl (vorne, v.l.) sowie Josef Hainfellner (i.V. von Daniela Fux), Randeggs Bürgermeisterin Claudia Fuchsluger, Thomas Welser, Toni Halbartschlager und Thomas Wagner (hinten, v.l.). Foto: www.eisenstrasse.info

Eisenstraße | Im Oktober wird sich der Kulturpark Eisenstraße wieder für die EU-Förderperiode LEADER 2014-2020 bewerben. Die LEADER-Region Kulturpark Eisenstraße möchte sich in den kommenden Jahren auf den Weg zum „Metal Highway“ Europas begeben.

Im Meierhof Randegg stellte Eisenstraße-Obmann Andreas Hanger gemeinsam mit den sieben Themenfeldsprechern die ambitionierte Vision „Eisenstraße 2020“ im Rahmen eines Pressegesprächs vor. Im Oktober wird sich der Kulturpark Eisenstraße mit diesem Leitsatz und einem breit angelegten „Lebensraum“-Programm für die EU-Förderperiode LEADER 2014-2020 bewerben. „Wir leiten mit der neuen Strategie einen richtiggehenden Epochenwechsel in unserem Verein ein: vom bisherigen historisch geprägten Verständnis der Eisenstraße hin zur internationalen Ausrichtung als Metal Highway“, so Andreas Hanger. Die auf dem Weltmarkt erfolgreichen Leitbetriebe im Bereich der Metallverarbeitung seien das Rückgrat der 24 Gemeinden umfassenden Region, das möchte man künftig stärker betonen und damit die Region auch für Zuzug attraktiver machen. „Wir sehen das Thema Metall als Zugpferd für andere wichtige Schwerpunkte, mit denen wir uns weiterentwickeln wollen“, erklärte der Obmann.

Neue Ideen durch breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozess

Im Rahmen eines breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozesses arbeiteten in den vergangenen Monaten rund 250 Personen sieben Themenfelder aus, getragen vom Engagement der Themenfeldsprecher. So stellte sich mit Thomas Welser, der Geschäftsführer von „Welser Profile“, an die Spitze des Themenfelds „Most.More.Metal“. Thomas Wagner von der Agentur „FALKEmedia“ forciert das Thema „Hilfe beim Durchstarten“ für Jungunternehmer. Biobäuerin Poldi Adelsberger steht für „Innovative Landwirtschaft“, Wildholztischler Toni Halbartschlager für die Eisenstraße als „Heimat der Handwerker“. Einen neuen Ansatz, den demografischen Herausforderungen zu begegnen, entwickelte das Trio Margit Hintersteiner, Wolfgang Schorn und Wolfgang Zuser im Bereich „Junge Menschen“ – eine Art Bürgerbindungsprogramm auch unter Einsatz neuer Medien. Auch künftig wird sich der Kulturpark Eisenstraße als eine gerade im Süden touristisch geprägte Region positionieren – mit dem Thema Rad als neuem Segment. Themenfeldsprecher sind hier der Waidhofner Stadtrat Werner Krammer sowie Anita Eybl und Herbert Zebenholzer. Mit „Green Care“ (Soziales und Landwirtschaft) greift der Kulturpark Eisenstraße erstmals auch ein soziales Thema auf. Hier kommen wichtige Impulse von Direktorin Daniela Fux von der Landwirtschaftlichen Fachschule Gaming.

Die Grundausrichtung der LEADER-Strategie 2014-2020 wurde vom Vorstand des Kulturparks Eisenstraße Anfang Juni einstimmig beschlossen, in den nächsten Wochen wird an den Details gefeilt und die Strategie ausformuliert. „Wir haben gemeinsam ein sehr ambitioniertes Programm erarbeitet und sind ein bisschen stolz darauf, neue Antworten auf wichtige Fragen gefunden zu haben“, betonte Obmann Hanger. Noch befinde sich die Strategie allerdings im Entwurfsstadium, daher sei die Mitarbeit von interessierten Bürgern jederzeit möglich und erwünscht.

Info | www.eisenstrasse.info/leader

Rubrik:: Mostviertel

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