12.05.2014 0 Kommentare

Bereit für den Festreigen: Bergwiesen im Ybbstal sind „narzissenweiß“.

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Die Vorzeichen für die „Ybbstaler Narzissenblüte“ stehen gut. „Wenn das Wetter mitspielt, werden manche Narzissenwiesen am kommenden Wochenende gerade in Vollblüte stehen“, so Bürgermeister Martin Ploderer aus Lunz am See.
Foto: Ploderer

Eisenstraße | Aufatmen bei den Veranstaltern der „Ybbstaler Narzissenblüte“: Wenige Tage vor dem erstmals stattfindenden Festreigen, von 16. bis 18. Mai, zeigen sich die Bergwiesen in Lunz am See, Opponitz, St. Georgen am Reith, Hollenstein an der Ybbs und Göstling an der Ybbs bereits in „narzissenweißer Pracht“.

„Es ist derzeit ein Traum, alles weiß“, schwärmt Rudi Kefer vom Tourismusverein Opponitz. Wenn das Wetter mitspielt, werden manche Narzissenwiesen während der „Ybbstaler Narzissenblüte“ am kommenden Wochenende gerade in Vollblüte stehen. Die „Ybbstaler Narzissenblüte“ beginnt am Freitag, 16. Mai, ab 18 Uhr mit dem „Narzissenauftakt“ auf der Lunzer Seebühne. Kinder können Papiernarzissen basteln, Moderator und Radio NÖ-Gärtner Hannes Käfer lüftet manches Geheimnis über die sternförmige Bergnarzisse und Musikensembles aus dem Ybbstal spielen auf. Am Samstagvormittag folgen Narzissenspaziergänge und -fahrten aller Art in Lunz am See, das spannungsgeladene „Entenrennen“ in St. Georgen am Reith, ab 14 Uhr, und das „Narzissenschmieden, ab 17 Uhr, im Treffenguthammer in Hollenstein/Ybbs. Am Abend wird es im Schloss Seehof in Lunz beim „Schlosskonzert zur Narzissenblüte“ ab 20 Uhr heimelig. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.

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Im Ybbstaler Solebad haben alle Kinder bis zehn Jahre im Rahmen der „Ybbstaler Narzissenblüte“ vom 16. bis 18. Mai freien Eintritt, wenn sie eine gezeichnete oder gebastelte Narzisse an der Kassa abgeben. Auf die Aktion freuen sich: Vizebürgermeister Fritz Fahrnberger, Paulina Bentz, Monika Helmel, Gabriele Fahrnberger, Juliana Osanger und Bürgermeister Franz Heigl (v.l.).
Foto: www.eisenstrasse.info

Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen des Narzissenwandertags in Opponitz, der die Wanderer ab 9 Uhr (Start: Bruckwirt) zu den schönsten Narzissenwiesen im Fischerdorf führt. Heuer gibt es eine neue Streckenführung mit bisher unbekannten Ausblicken ins Obere Ybbstal. Unkostenbeitrag für Wanderer: 2,50 Euro.

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Bei der Eröffnungsveranstaltung auf der Lunzer Seebühne erhalten die Gäste eine Anstecknarzisse. Groß und Klein basteln daran eifrig.
Foto: Martin Ploderer

Das Ybbstaler Solebad in Göstling an der Ybbs wiederum hat sich zum Fest „Ybbstaler Narzissenblüte“ etwas Besonderes einfallen lassen: Am Freitagabend gibt es ab 18 Uhr vier verschiedene blütenreiche Aufgüsse in der Sauna. Kinder bis zehn Jahren haben an den drei Veranstaltungstagen (16. bis 18. Mai) freien Eintritt, wenn sie eine gezeichnete oder gebastelte Narzisse an der Kassa abgeben.

Mit der „Ybbstaler Narzissenblüte“ knüpfen die Veranstaltungsorganisatoren an die Tradition der 1950er-Jahre mit den großen Narzissenumzügen in Lunz am See an, im Mittelpunkt steht heute jedoch die Narzisse in der Natur. „Ziel unserer gemeinsamen Veranstaltung ist es, die Wertschätzung der botanischen Schönheit dieser seltenen Blumenart zu fördern und die Menschen für den Umgang mit diesem kostbaren Naturgut zu sensibilisieren“, betonen sie. Touristisch soll die „Ybbstaler Narzissenblüte“ zu einem jährlichen Fixpunkt im Frühling werden und für einen Nächtigungsimpuls in der Region sorgen. Mostviertel Tourismus und der Kulturpark Eisenstraße unterstützen das Projekt.

Info | www.mostviertel.info
www.eisenstrasse.info

Rubrik:: Mostviertel

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