24.09.2018 0 Kommentare

Breinschmid is back

Nach preisgekrönten CD-Produktionen der vergangenen Jahre bringt der führende österreichische Vertreter in der internationalen Jazzszene punktgenau zum Saisonbeginn 2018/2019 „Breinländ“ heraus.

Mit dieser Doppel-CD öffnet Georg Breinschmid ein weiteres Mal die Tür zu seiner Musikwerkstatt, in der sich Ton- und Wortspiele, kongeniale MusikpartnerInnen und eine Vielzahl eigener Kompositionen tummeln. Auf Genregrenzen wird wie üblich gepflegt gepfiffen. Es ist kein Wunder, dass Georg Breinschmid mit seinem Talentemix aus Komposition, Poesie, Improvisation und höchster Virtuosität ziemlich konkurrenzlos unterwegs ist. Denn die Musikwelt des klassisch ausgebildeten und autodidakten Jazz- und Kompositionsabenteurers ist immer um ein paar Inseln und Ecken größer, als man glauben möchte. Und wer weiß, vielleicht hat Breinschmid nicht schon längst einen neuen Kontinent irgendwo zwischen Jazz, Klassik und Folk und dem zugehörigen Umland entdeckt? Eines ist sicher: Georg Breinschmid bleibt noch lange am Ausguck sitzen und zeigt vor, wohin die Reise geht.

Die CD „Breinländ“ macht mit ihren 23 Tracks auf beeindruckende Weise hörbar, was Georg Breinschmid die ganze Zeit über so macht: Komponieren, Arrangieren, Austüfteln, Netzwerken, Aufnehmen, Probieren, Herumfeilen, Dichten, Auskundschaften und das nächste Projekt in Angriff nehmen. Darum kommt „Breinländ“ mit prall gefüllten Taschen daher: Vertonungen von Jandl und Rückert, Auftragswerke von Festivals, Breinschmid solo, im Duo, im Trio und Quartett sowie Jazziges, Balkanesisches, selbst Gedichtetes und eine unveröffentlichte Kostbarkeit von Aufnahmen zu einer früheren CD-Produktion. Auf der Doppel-CD „Breinländ“ stehen Ärzte, Briefträger, Geschlechtsumwandlungen und Carmen ebenso im Mittelpunkt von Breinschmids neuen Werken wie verschiedene Tänze und philosophische Wortspiele. Titel wie „No coffee for Brein“ und „Hunnenshlompsky goes for a walk“ lassen gern schmunzeln, was sich bei der Entstehung der Nummern im Hintergrund abgespielt haben mag. In jedem Fall gehen die 23 Nummern von „Breinländ“ treffsicher ins Ohr – und dort dürfen sie auch gern bleiben. Breinschmids neue CD macht viel Spaß und Lust auf die Musik – ein „must have“ für Herbst 2018.

web | www.georgbreinschmid.com

youtube | https://www.youtube.com/watch?v=RM-8XBBLTQU
https://www.youtube.com/watch?v=L2re8uC-kPU
https://www.youtube.com/watch?v=ryZUOiCOV7A
https://www.youtube.com/watch?v=7tOAfWapZ5o

Rubrik:: Musiktipps

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