18.04.2016 0 Kommentare

Die Bienenzucht wird für immer mehr zu einem interessanten Nebenberuf.

Foto: colourbox.de

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Der NÖ Imkerverband kann sich über immer mehr Neueinsteiger freuen. Wie Johann Gruscher, Präsident des Imkerverbandes, dem NÖ Wirtschaftpressedienst mitteilte, hat der Verband derzeit rund 4.200 Mitglieder: „Darunter sind etwa 800 Frauen und besonders viele junge und alte Neueinsteiger. Gründe dafür sind der Umweltgedanke und die Möglichkeit des Nebenverdienstes“, sagt Gruscher, der Imker im Pulkautal ist.

Die niederösterreichischen Imker betreuen rund 33.000 Bienenvölker. Die Mehrzahl der Bienenzüchter hat drei bis zehn Völker. Rund 40 Imker betreuen mehr als 50 Bienenstöcke. Mit Beginn der Rapsblüte beginnt demnächst für die meisten Imker die  Hochsaison. Je nach Blütenangebot liefert ein Bienenstock seinem Besitzer zwischen 15 und 30 Kilo Honig. Etwa 70 Prozent des Honigs werden Ab Hof verkauft, der Rest über Händler. Absatzschwierigkeiten gibt es keine, österreichischer Honig ist, nach Aussage des Verbandspräsidenten, sehr gefragt.

Allen Neueinsteigern in den Imkerberuf bietet die Landwirtschaftskammer nicht nur Seminare und Schulungen an, sondern auch fast 50 Prozent Förderungen für Investitionen und Qualitätsverbesserungen. Beides wird gern angenommen. Für die Zukunft der Imkerei wünscht sich Johann Gruscher, dass es bleibt, wie es ist, und die Landwirte möglichst nur in der Nacht ihre Spritzmittel ausbringen. „Ohne Pflanzenschutz geht es leider auch nicht“, stellt Gruscher mit Bedauern fest.

info | noe-imkerverband.at

wirtschaftspressedienst.at (knox)

Rubrik:: Panorama

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