12.01.2016 0 Kommentare

Die Bürokratie ruft: WK sieht auch für 2016 eine zentrale Aufgabe im Kampf gegen Verwaltungsaufwand.

Foto: colourbox.de

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Der Kampf gegen die überbordende Bürokratie und den immer größer werdenden betrieblichen Verwaltungsaufwand ist eine zentrale Aufgabe, der sich die NÖ Wirtschaftskammer auch 2016 im Interesse der Unternehmen verstärkt widmen will. Das kündigte Präsidentin Sonja Zwazl beim traditionellen Neujahrsempfang der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Gänserndorf vor zahlreichen Vertretern aus Firmen, Politik und Interessenvertretungen an.

„Wenn man dem Bürokratiemonster drei Hände abschlägt, wachsen ihm gleich sechs neue nach“, führte Zwazl in ihrer Rede pointiert aus. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf 30 Vorschläge zum Bürokratieabbau, die die NÖ Wirtschaftskammer schon vor einiger Zeit ausgearbeitet hat. Dazu zählen beispielsweise die Forderung nach Reduzierung von Aufzeichnungspflichten im Gaststättenwesen, nach einfacheren Vorschriften im Güterbeförderungsgewerbe oder nach Entbürokratisierung von EU-Projekten. „Wir wollen erreichen, dass den Unternehmerinnen und Unternehmern wieder mehr Zeit für ihr eigentliches Kerngeschäft übrig bleibt“, betonte Zwazl.

Mehr Information statt Sanktion

Ein besonderes Anliegen ist der NÖ Wirtschaftskammerpräsidentin auch, dass die Behörden bei einem Vergehen des Betriebes ausgesprochene Geldstrafen nicht doppelt und dreifach verhängen dürfen: „Wenn einem Schüler beim Aufsatz ein und derselbe Rechtschreibfehler mehrfach passiert, zählt er ja auch nur einmal.“ Überhaupt müsse bei Kontrollen das Motto „mehr Information statt Sanktion“ lauten.

info | www.wko.at/noe

Rubrik:: Panorama

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