24.10.2017 0 Kommentare

Eine Erfolgsbilanz

Die Initiative „RADLand Niederösterreich“ feiert ihren 10. Geburtstag und blickt auf eine Erfolgsgeschichte des Radelns in Niederösterreich zurück. Was ist in 10 Jahren erreicht worden, was waren die Herausforderungen und wo stehen wir heute? Diese und viele weitere Fragen wurden bei der 3. „RADLakademie“ am 18. Oktober thematisiert. 

Matthias Halmenschlager (Niederösterreichische Versicherung), Markus Gansterer (VCÖ), Christa Ruspeckhofer (Leiterin der Initiative RADLand in der Energie- und Umweltagentur NÖ), Wolfgang Schöwel, Bernd Hildebrandt (Fachexperte RADLand Niederösterreich), Bernhard Hachleitner, Richard Pouzar 
Foto: eNu, Burger

Mit Aktionen wie „RADLrekordtag“, „RADLpicknick“, „Niederösterreich radelt zur Arbeit“ und „Wir RADLn in die Kirche“ motiviert die Initiative „RADLand Niederösterreich“ seit 2007 Radfahrer im Alltagsverkehr auf das Fahrrad umzusteigen. In den letzten 10 Jahren haben sich 1.900 Firmen an der Aktion „NÖ radelt zur Arbeit“ beteiligt. Im Rahmen von „Wir RADLn in die Kirche“ radelten heuer bereits über 100 Pfarren zum Sonntagsgottesdienst. „Täglich werden in Niederösterreich rund eine Million Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Dabei geht es vor allem um Alltagsstrecken wie mit dem Rad zum Einkaufen, in die Schule, in die Arbeit oder zum Bahnhof zu fahren. Die Initiative „RADLand“ zeigt vor wie´s geht. Es freut mich ganz besonders, dass immer mehr Menschen bewusst das Auto stehen lassen und mit dem Rad fahren“, so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Motivation zum Radln steigt

In den letzten zehn Jahren wurde das Radroutennetz auf über 4.000 km quer durch die abwechslungsreiche Kulturlandschaft Niederösterreichs ausgedehnt. Landeshauptmann a.D. Erwin Pröll weiß: „Qualitativ hochwertige und sichere Radinfrastruktur fördert nachweislich die Motivation umzusatteln und in die Pedale zu treten. Die meisten Menschen haben ein Rad, sie müssen nur lernen, es auch regelmäßig zu nutzen. Ich bin selbst begeisterter Radfahrer und es macht mich stolz, dass wir mit der Initiative RADLand in den letzten 10 Jahren viele Personen dazu bewegt haben, auf das Rad umzusteigen“.

Die Erfolgsgeschichte im Überblick bei der „RADLakademie“

Die 3. RADLakademie, am 18. Oktober im WIFI St.Pölten, warf einen Blick darauf, was im RADLand Niederösterreich in den letzten 10 Jahren bewegt wurde. Mit den Themen „Die Mobilität in der Zukunft“ und „Die kommenden 10 Jahre RADLand Niederösterreich“ wurde ein interessanter Ausblick in die Zukunft des Radfahrens geboten. Herr Markus Gansterer (VCÖ) sieht die Zukunft der Mobilität im Vernetzen und Kombinieren von verschiedenen Verkehrsmitteln. Das Fahrrad spielt vor allem in der ersten und letzten Meile ein wichtige Rolle, also beim Weg zum und vom Bahnhof bzw. Bus. Hier punkten insbesondere Leihradsysteme wie „nextbike“. „Das vollautomatisierte Fahrradverleihsystem „nextbike“ bietet Räder rund um die Uhr zur flexiblen Ausleihe an. Mit 197 Stationen in 73 Gemeinden und 900 Fahrrädern ist „nextbike“ ein niederösterreichisches Erfolgsmodell für nachhaltige Mobilitätslösungen. 52.000 Ausleihen pro Jahr zeigen klar, dass die Bevölkerung dieses Angebot schätzt“, So Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur.

info | radland.at

Energie- und Umweltagentur NÖ, enu.at

Rubrik:: Panorama

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