02.06.2014 0 Kommentare

Eine Rallye für Genießer: Eisenstraße-Klassik geht in die 13. Runde.

13. Eisenstraße Klassik  2014

Mit einem Gläschen „Gourmetmost“ wurde auf eine erfolgreiche 13. Auflage der „Eisenstraße-Klassik“ angestoßen: Peter Brandstetter (Stift Seitenstetten), Otmar Weise (links hinten sein Jaguar XK 120), der Reinsberger Mostbaron August Frühwald, Eisenstraße-Obmann Nationalratsabgeordneter Mag. Andreas Hanger, Eisenstraße-Klassik-Organisator Peter Voss sowie Horst und Karoline Stibl (rechts hinten ihr Ford Mustang GT 500 Eleanor) (v.l.). Foto: Gerhard Sengstschmid

Eisenstraße | Es ist wieder so weit: Von Donnerstag, 19. Juni, bis Samstag, 21. Juni, findet bereits zum 13. Mal eine der beliebtesten Oldtimer-Rallyes Österreichs, die „Eisenstraße-Klassik“ in der Region Kulturpark Eisenstraße und Moststraße, statt.

565,65 Kilometer legen die historischen Boliden bei der „Eisenstraße-Klassik“ zurück, die als Lauf zur ÖMVV-Staatsmeisterschaft gilt. Im Stift Seitenstetten wurde das heurige Programm vorgestellt, umrahmt von einer Präsentation der „Gourmetmoste“ durch den Reinsberger Mostbaron August Frühwald. „Die Eisenstraße-Klassik bietet Genuss auf allen Linien – von der einzigartigen Landschaft bis zum Glaserl Most am Abend“, sagt Eisenstraße-Obmann Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger.

Die von Peter Voss und seinem ehrenamtlichen Team organisierte Oldtimer-Rallye führt heuer durch die Orte Waidhofen an der Ybbs, Neuhofen an der Ybbs, Amstetten, Lunz am See, Ybbsitz, Aschbach-Markt, Steinbach an der Steyr und Behamberg. Highlight des dreitägigen PS-Events ist auch heuer wieder der Stadt-Grand-Prix im malerischen Waidhofen am Freitag, 21. Juni, ab 19 Uhr. Neben der Sonderprüfung für alle Teilnehmer wird ein tolles Showprogramm mit PS-starken, historischen Rennfahrzeugen – unter anderem mit Rudi Stohl, Philipp Lietz und Sepp Manhalter – mitten im Stadtzentrum geboten. Die Eisenstraße-Klassik – mittlerweile selbst ein Klassiker – gilt als Lauf zur Staatsmeisterschaft, FIVA-B des ÖMVV und wird nach den offiziellen FIVA-Regeln ausgetragen.

Benzingeruch und besondere Aura

Was die Faszination Oldtimer ausmacht, brachten zwei Teilnehmer der 13. Eisenstraße-Klassik auf den Punkt. „Ich nehme mit dem Ford Mustang GT 500 Eleanor teil, den sich mein Vater und ich vor zwei Jahren gekauft haben. Es ist eine Ehre, hier mitzufahren. Besonders freue ich mich auf den Zwischenstopp in Lunz“, berichtete Horst Stibl, der erstmals bei der Oldtimer-Rallye mitfährt. „Ich liebe den Benzingeruch, die Aura dieser alten Fahrzeuge. Sie verlieren nie an Wert. Als Fahrer genieße ich es. Für die Beifahrer sind die Schnittprüfungen durchaus auch stressig“, ergänzt Otmar Weise, der einen Jaguar XK 120 aus dem Jahr 1952 pilotieren wird.

Seit 2002 hat „Eisenstraße-Klassik“ einen Fixtermin zu Fronleichnam in der Region Kulturpark Eisenstraße. Fahrzeuge aller Marken, deren Alter mindestens 30 Jahre und älter sowie in einer Sonderklasse Fahrzeuge aller Baujahre (stressless) können nach Absprache mit dem Veranstalter daran teilnehmen. Die Unterstützung regionaler Organisationen, teilweise gesperrte Straßen, zahlreiche Zuschauer und ein internationales Starterfeld machen die „Eisenstraße-Klassik“ zu einem besonderen Erlebnis. Erstmals 2006 eingeführt wurde eine eigene Stressless-Wertung für unbeschwerten Spaß am Fahren und an der Landschaft. „Absolute Beginner sind bei uns als Teilnehmer genauso willkommen wie die Profis der Szene“, sagt Organisator Peter Voss. Gemeinsames Erleben stand und steht immer im Vordergrund.

Info | www.eisenstrasse-klassik.at

Rubrik:: Mostviertel

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