02.06.2014 0 Kommentare

Eisenstraße 2020: Kreative Klausur zur Zukunft der Region Kulturpark Eisenstraße.

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Die Teilnehmer der Abschlussklausur „Eisenstraße 2020“ im Technologie- und Forschungszentrum Wieselburg-Land auf einem Blick. Foto: www.eisenstrasse.info

Eisenstraße | Bei der Abschlussklausur „Eisenstraße 2020“ im Technologie- und Forschungszentrum Wieselburg-Land diskutierten über 40 Teilnehmer über die künftige Positionierung der Region Kulturpark Eisenstraße.

Wie positionieren wir uns künftig als Region Kulturpark Eisenstraße? Wie wollen wir an die wichtigsten Herausforderungen in der Zukunft herangehen? Bei der Abschlussklausur „Eisenstraße 2020“ im Technologie- und Forschungszentrum Wieselburg-Land suchten und fanden über 40 Vertreter aller gesellschaftlichen Bereiche Antworten auf diese Fragen. Gemeinsam feilten sie an Leitprojekten für die LEADER-Förderperiode 2014-2020.

Mit der gut besuchten Veranstaltung fiel der Schlusspunkt des breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozesses. Über die Sommermonate gilt es nun, die erarbeiteten Themenfelder und Projekte in eine „Lokale Entwicklungsstrategie“ zu gießen. Im Herbst wird sich der Kulturpark Eisenstraße erneut als LEADER-Region bewerben.

Workshops und viele Gespräche

„Seit der Auftaktklausur bei der Firma Seisenbacher Ende März wurden in Workshops und durch persönliche Gespräche viele spannende Projektideen entwickelt. Es entstand eine enorm positive Dynamik, für die ich mich bei allen Beteiligten bedanke“, so Eisenstraße-Obmann Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger.

Die bei der Klausur erarbeiteten Schwerpunkte werden Anfang Juni dem Eisenstraße-Vorstand vorgestellt. „Was ich schon jetzt sagen kann: Wir werden die Eisenstraße modern interpretieren, ohne ihre Wurzeln zu vergessen“, so Hanger. Besonders stolz ist er auf die vielen, namhaften Mitstreiter, die sich als Sprecher der Themenfelder in den Prozess einbrachten. So treibt etwa Thomas Welser, Geschäftsführer der Welser Profile GmbH, das Thema „Metallverarbeitung“ voran. Ein Programm für Jungunternehmer entwickelt Thomas Wagner von Falkemedia, für regionale Produktinnovationen in der Landwirtschaft stehen Poldi Adelsberger und Roman Brandhofer. Um das Thema „Junge Menschen“ nehmen sich Margit Hintersteiner, Wolfgang Schorn und Wolfgang Zuser an. Der Handwerkergruppe steht Wildholztischler Toni Halbartschlager vor, das Thema Tourismus betreut der Waidhofner Stadtrat Werner Krammer, das Thema Rad Anita Eybl und Herbert Zebenholzer. Die soziale Landwirtschaft (Green Care) deckt Nicole Prop ab.

Besonders bedankte sich der Eisenstraße-Obmann bei den „Hausherren“ im Technologie- und Forschungszentrum, bei Bürgermeister Karl Gerstl und Technopolmanager Klaus Nagelhofer, die für einen perfekten Rahmen sorgten.

Info | www.eisenstrasse.info/leader

Rubrik:: Panorama

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