momag 332 | Juni 2015

editorial Wasser weltweit bernhard schaller | Redaktionsleiter bernhard@momag.at D ie vom Unimarkt möchten immer wissen, wann die Kurse sind“, sagte Arbeitsgruppenleiter Martin Kainz vom Wassercluster Lunz in An­ lehnung an die über 600 Studenten, die jedes Jahr am Mostviertler Vor­ alpensee ihren Forschungsprojekten nachgehen. Es ist aber nicht nur die Lunzer Unimarktkassa, die von Stu­ dentenfutter profitiert. Die Forschungsarbeit, die hier seit über 100 Jahren in unseren Gewässern betrieben wird, ist ganzheitlicher Natur und dementsprechend vielschichtig und anspruchsvoll sind die weitgrei­ fenden Themen, denen ein internati­ onales Ensemble an Wissenschaftern nachgeht. Wollen wir verstehen, wie die Welt rund um unsere wichtigste Ressource funktioniert – und das sollten wir alle wollen – dann muss auch Geld in wichtige Forschungs­ arbeit investiert werden, von dem der Wassercluster immer mehr aus nicht-öffentlichen Mitteln bezieht. Ganzheitlich, aber dann doch nicht ganz so kompliziert, sieht der Allge­ meinmediziner und Autor Burkhard Jahn die Dinge, wenn es um Über­ gewicht geht. „Das dicke Ende“ ist ein Ernährungsberater, der nicht mit harten Worten spart und sich an Menschen richtet, mit denen andere Ärzte zu lange durch die Blume ge­ sprochen haben. Jahn sieht die chro­ nisch schweren Knochen nicht nur als faule Ausrede, sondern als Krank­ heit, deckt verharmlosende Sprüche gnadenlos auf und überzeugt dabei mit Direktheit ohne Wenn und Aber. Auch Herbert Egger, Organisator des Ötschermarathons ist kein Mann, der viel auf große Sprüche gibt. Er er­ zählte uns in aller Nüchternheit vom Marathonklassiker der internationalen Berglaufszene, von mentaler Härte und unglaublichen Anstrengungen, die er auf sich genommen hat, um sein Le­ ben so pur als möglich zu halten. Der ehemalige Ultra-Marathon-Läufer, der mehr Kilometer in den Beinen als so manches Auto am Tacho hat, ist aber auch ein Mehlspeisen-Tiger. Sorgen muss man sich aber sicher keine ma­ chen, dass er einmal zu den harten Bandagen von Burkhard Jahn greifen müsste. £ impressum: seite 16 mostviertel panorama ab Seite 4 ab Seite 50 karl dangl Kultige Flitzer. Eine Clique, die sich seit Moped-Zeiten kennt, schraubt und tunt an den Motorrädern mit den kleinen Rädern Inter-Agar. Die große landwirtschaftliche Messe ist nicht nur für Landwirte ein Fixpunkt und lockt auch heuer mit neuen Attraktionen Ausgewandert. Eine leidenschaftliche Salsatänzerin aus St.Valentin fand in Ecuador ihre große Liebe Das dicke Ende. Warum Sie dick sind. Warum es nicht so bleiben darf. Ein Ernährungsratgeber der etwas anderen Art 4 Vier Pfoten Die findigen Nasen der Haager Suchhundestaf fel werden spielerisch trainiert, um vermisste Personen zu erschnüf feln 10 Aufwachen! Die Muntermacher organisieren eine „Genug-Werkstätte“, bei der es um die Ref lexion des eigenen Lebensstils geht 14 Weltelite am Ötscher. Zwei Tage, 70 Kilometer, 3.000 Höhenmeter – beim Ötscher- marathon geben sich die Läufer über den Rauen Kamm die Kante 50 Aggressoren. „Demokratisierung“ als Deckmantel für Interventionen von NATO und USA – Wer macht Terror? 56 Negativzinsen. Der wichtigste Leitzins – der 3-Monats-Euribor – fiel erstmals unter Null und wirbelt damit einiges an Staub auf 61 Schutz und Kraft. Gekauft nicht viel mehr als ein Staubfänger, ist ein selbst­ gemachter Traumfänger ein Talisman mit Kraft 62 Sprüche, Öle & Tinkturen. Sonderausstellung im Landesmuseum über Hustensaft aus Nacktschnecken und was die Alten sonst noch wussten weinfranz.at 6 52 12 58 coverfoto | colourbox.com Montage: Helmut Hirner

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