momag 340 | APRIL 2016

impressum: seite 8 mostviertel panorama ab Seite 4 ab Seite 54 sandra zahnt stefan rockenbauer | christophorus 15 Hubschraubereinsatz. Der Christophorus 15 erledigt im Österreich-Vergleich die Höchstzahl an Notrufen und Unfällen mit Zweirad-Beteiligung Einfach tierisch. Sarah Mayr und Alice aus Haag zeigen deutlich, wie eine ausgeglichene Mensch-Hund- Beziehung funktionieren sollte Anders sein. Hochsensitivität ist keine Krankheit, sondern eröf fnet ein riesiges Spektrum an Wahr- nehmungen und Möglichkeiten Währungspolitik. China gründet eine multilaterale Entwicklungsbank. Optimisten sehen darin einen Ausgleich zum Dollar-gestützten Geldsystem 4 Historische Spurensuche. Die Gemeinde Rabenstein arbeitet an einem Bildband zur Geschichte des Ortes – dabei kann sich jeder einbringen 12 D‘Urltaler Sängerrunde. Eine Verwechslung führte dazu, dass sich die acht Männer zusammenschlossen, heuer feiern sie ihr 30-jähriges Jubiläum 16 Moststraße. Die positive touristische Entwicklung ist Ergebnis vieler umgesetzter strategisch wichtiger Projekte 20 Lesestoff für alle. Das momag liegt nun auch an ausgewählten Standorten im Mostviertel kostenlos zur Abholung bereit 54 Enthüllung. Bert Ehgartner greift wieder ein heißes Eisen an: Er widmet sich in seinem neuesten Werk dem vieldiskutierten Thema Hygiene 58 Neues Zeitalter. Facebook & Co. sorgen durch ihre Filter für einen digital geschaf fenen, ganz persönlichen Tellerrand 62 Sichtweise. Was die Österreicher von den Flüchtlingen halten, wird überall berichtet, aber wie sehen die Asylwerber uns Österreicher? sarah mayr colourbox.com 10 60 6 66 covergestaltung | helmut hirner foto: colourbox.com editorial Frühlingserwachen sandra zahnt | Redaktionsleitung sandra@momag.at D ie Uhr wurde umgestellt, die Tage werden länger und die Temperaturen steigen – der Frühling ist endlich wieder da. Für mich eine der schönsten Jahreszeiten über- haupt. Die Tiere erwachen aus dem Winterschlaf oder der Winterruhe und die Natur fängt an, sich in ihren schönsten Formen und Farben zu entfalten. Auch wir Menschen wer- den wieder aktiver, vor allem die, die mit der kalten Jahreszeit nicht sehr viel anfangen können. Endlich wird es Zeit, die Winterkleidung in den Kästen zu verstauen und die kurzen Sachen hervorzukramen. Der Garten kann wieder auf Vor- dermann gebracht werden – Blumen, Obst, Gemüse und Kräuter werden an den für sie vorgesehenen Plätzen an- gepflanzt und eingesetzt. Die Som- mersportgeräte werden aus ihrem Winterstellplatz hervorgeholt, geputzt und für den nächsten Ausflug durch- gecheckt. Die Winter- werden durch Sommerreifen ausgetauscht und es herrscht reges Treiben im Freien. Es ist Zeit, die warme eingeheizte Stu- be hinter sich zu lassen und raus ins Grüne zu gehen! Das Schönste am Frühling ist aber der Geruch, der in der Luft liegt. Es ist wunderbar, wenn die ersten Früh- lingsboten zu sprießen beginnen und ihren Duft entfalten. Es riecht nach Blumen, Gras und warmer Luft. Der winterliche Geruch von verbranntem Holz, Kekse backen und ähnlichem verschwindet für einen gewissen Zeitraum. Wie gut und verschieden die Jah- reszeiten duften, ist mir leider erst bewusst geworden, wie ich ein paar Jahre in der Großstadt Wien ge- wohnt habe. Jedes Wochenende bin ich mit dem Zug aufs Land gefahren und beim Aussteigen habe ich be- merkt, wie gut es bei uns riecht – in der Stadt merkt man das ganze Jahr über keine große Veränderung, au- ßer vielleicht, wenn es regnet und für kurze Zeit den Smog vom Himmel wäscht. In dieser Zeit habe ich den Geruch der Jahreszeiten zu schät- zen gelernt. Seitdem gehe ich nicht nur mit offenen Augen durchs Most- viertel, sondern auch mit den Sinnen meiner Nase! £

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