momag 341 | MAI 2016

impressum: seite 9 mostviertel panorama ab Seite 4 ab Seite 44 doris schleifer-höderl sandra zahnt Mostbirnbäume. Das Mostviertel ist bekannt für seine einzigartige Kulturlandschaft; diese gilt es zu erhalten und zu pf legen, damit sie nicht verloren geht Kämpfernatur. Oliver Dreier verunglückte bei einem Motorradunfall schwer und verlor dabei seinen rechten Arm, doch er gab nicht auf Abenteuerliche Reise. Eine Reise durch das sozialistische Land Kuba in der Karibik kann zu einer bizarren und spannenden Lebenserfahrung werden Kunsthandwerker. Seit über 20 Jahren fertigt Josef Weigl aus St.Georgen am Ybbsfelde in seiner Freizeit Madonnen, Heiligenfiguren und Kruzifixe aus Stein oder Holz 8 Mostviertler Krimi. Der gebürtige Ybbsitzer Helmut Scharner hat nach zwei Romanen einen Wirtschaftskrimi zum Thema Fair Trade geschrieben 10 Uraltes Felsenschloss. Von der Ruine Zelking stehen nur noch einige Mauerreste, umso mehr wirkt sie wie ein mystischer Ort, um den sich eine schöne Sage rankt 12 Kinderschutz. Wenn die heile Welt von Kindern durch Gewalt oder sexuellen Missbrauch aus den Fugen gerät, fängt sie das „kidsnest“ auf 47 Mayaspiritualität. Der Psychologe und Heiler Carlos Rafael Moran kommt mit einer Herzensangelegenheit auch in diesem Jahr wieder ins Mostviertel und zeigt Rituale 48 Unterstützung daheim. Immer mehr Menschen leben alleine und sind auf die helfenden Hände der ausgebildeten Fachkräfte von Pf legedienstleistern angewiesen 52 Panama Papers. Das Bankgeheimnis stellt eine große Bedrohung dar, doch das Problem wird nicht dadurch gelöst, dass man Länder höf lich bittet, damit aufzuhören mirjageh.com fabian ressl 44 16 4 54 covergestaltung | helmut hirner foto: sandra zahnt models: niklas und levin büringer editorial Vier Elemente sandra zahnt | Redaktionsleitung sandra@momag.at H eutzutage kann sich fast keiner mehr vorstellen, nicht mobil zu sein. Die Entwicklung der Mobilität ist seit vielen Jahren so weit, dass man auch mit Bewegungseinschrän- kungen (fast) ohne Probleme von A nach B kommt. Weil in dieser Ausgabe das Thema „Mobilität“ im Vordergrund steht, habe ich mich in den letzten Wochen und Monaten sehr viel damit beschäftigt und darüber nachgedacht. Dadurch ist mit erst richtig bewusst geworden, wie selbstverständlich vieles für uns Menschen schon geworden ist. Auf einem Schiff vom Festland auf eine Insel zu fahren, mit dem Auto über hunderte Kilometer in den Urlaub zu reisen, mit dem Fahrrad zum näch- sten Supermarkt und vieles, vieles mehr. Das alles ist „normaler“ Alltag geworden. Doch eigentlich ist Mobili- tät sehr faszinierend. Vor allem, wenn man daran denkt, dass wir schon seit vielen Jahren – oder besser gesagt sogar Jahrzehnten – in allen vier Ele- menten mobil sein können: Feuer, Wasser, Luft und Erde. Der Mensch war am Anfang nur auf dem Boden – sozusagen auf Mutter Erde – zu Fuß oder später auf dem Pferd unterwegs und er konnte noch keine weiteren Strecken in sehr kur- zer Zeit zurücklegen, wie es heute üblich ist. Danach kam das Fahrrad, das Auto und, und, und. Die Liste ist mittlerweile sehr lang und es gibt auch schon sehr ausgefallene Ge- räte, um mobil zu sein. Wir können mittels Flugzeug, Heiß- luftballon, Fallschirmen und Ähn- lichem in der Luft unterwegs sein. Wir können uns auf dem Wasser oder un- ter der Wasseroberfläche fast schon frei bewegen. Dazu benötigen wir nur ein Schiff, ein U-Boot oder eine Tauchausrüstung. Und wir können sogar mit speziellen Ausrüstungen ohne Verbrennungen durchs Feuer gehen. Also hat es die Menschheit geschafft, allen vier Elementen zu trotzen und damit umzugehen. Wir nutzen diese sogar für unsere Zwe- cke aus, um rascher von A nach B zu kommen oder jemandem schneller zu Hilfe zu eilen, weil wir sogar durch Feuer gehen können. Einfach faszi- nierend, oder? £ 2 | mostvier tel magazin

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