momag 344 | SEPTEMBER 2016

impressum: seite 60 mostviertel panorama ab Seite 4 ab Seite 32 andrea kromoser barbara pletzer Mystische Galaxien. Wenn Franz Klauser über Sterne spricht, dann ist es so, als würde er einen in eine Welt entführen, die man nicht kennt, aber unbedingt entdecken möchte Soziale Landwirtschaft. Green Care bietet bäuerlichen Betrieben die Möglichkeit, auch im sozialen Bereich Dienst- leistungen anzubieten Sudern bringt nichts. Ex-Fußballer Peter A. Hackmair nimmt sich im momag-Gespräch kein Blatt vor den Mund, wenn‘s ums runde Leder geht Kinderbuchillustration. Die Künstlerin Leonora Leitl erzählt über ihr neuestes Bilderbuchprojekt, über Begeisterung und Experimentierfreude 4 Meteorologie. Über kaum ein Thema wird so viel geredet wie über das Wetter. Einer, der genau weiß, worum es geht, ist der Neufurther Manfred Dorninger 14 Natürliche Kunst. Heinz Stockinger lässt Mineralien in einem neuen Licht erscheinen – hauchdünn zerkleinert, zaubert er aus dem Gestein einzigartige Bilder 16 Faire Einigung. Überall, wo Menschen miteinander zu tun haben, können Konf likte entstehen – Mediation ist die Kunst, diese zu lösen 39 Einkaufsrunde. Der Onlinehandel boomt, doch immer mehr Konsumenten schätzen wieder das Flair kleiner Geschäfte und den realen Kontakt mit Verkäufern 42 Verhütungsmethoden. Die Hormone sind oft dafür verantwortlich, dass vieles im Körper passiert, was Mann und selbst Frau nicht ganz geheuer ist 43 Mechanische Tierwelt. Eine Sonderausstellung im Museum Niederösterreich zeigt unter anderem Tiere aus Blech in ihrer „natürlichen“ Umgebung sandra zahnt doris schleifer-höderl 32 12 8 35 covergestaltung | helmut hirner foto: monica weinzettl editorial Fehlende Unterstützung sandra zahnt | Redaktionsleitung sandra@momag.at E gal wie und wo man wohnt, das Wichtigste dabei ist, dass man sich wohl fühlt. Dabei kommt es im- mer auf die Frage an: „Was möchte ich?“ Und wie wir alle wissen, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten – eine Wohnung mit oder ohne Garten, ein großes oder kleines Haus, oder viel- leicht ein Reihenhaus? Abgeschieden oder mitten im Zentrum – alles ist möglich, man muss nur das richtige Objekt finden. Das ist aber leichter gesagt, als getan. Denn wohnen ko- stet Geld. Vor allem für junge und alleinste- hende Menschen ist es oft nicht ein- fach, ein passendes Heim zu finden. Die Kosten für eine Wohnung oder ein Haus sind enorm hoch. Ich kann aus eigener Erfahrungen sprechen, denn ich bin oft umgezogen und habe passende Objekte gesucht. Doch geeigneter Wohnraum mit ei- ner halbwegs angenehmen Größe kostet im Schnitt rund 500 Euro. Mit einem durchschnittlichem Gehalt von 1.200 Euro ist das bereits eine große Hürde. Denn es sind ja nicht nur Mie- te und Betriebskosten zu zahlen. Im Eigenheim fallen laufend Kosten an – für neue Möbel, Geräte und vieles mehr und ein bisschen Luxus im Le- ben möchte man sich doch auch gönnen. Da bleibt einem am Ende vom Monat (fast) nichts mehr übrig. In solch einer Situation hofft man auf Unterstützung vom Land, doch diese zu bekommen, ist nicht sehr einfach. Ich hatte einmal eine zirka 36m² große Wohnung, welche brutto rund 450 Euro kostete, verdient habe ich damals 940 Euro netto. Zum Le- ben blieb nicht mehr viel Geld übrig, darum suchte ich um eine Wohnbei- hilfe an. Was ich zu hören bekam, war erschreckend, denn laut den Berech- nungen verdiente ich zu viel, um eine Unterstützung zu erhalten. Ich konnte nicht verstehen, warum ich mit diesem Gehalt zu viel verdiente, darum habe ich mich schlau gemacht: Bei einer Wohnbeihilfe das Brutto gehalt der Netto miete gegenübergestellt. Also habe ich laut Berechnung mehr ver- dient, aber weniger Miete gezahlt. In Wirklichkeit aber ist vom Nettolohn die Bruttomiete zu bezahlen. So lo- gisch ist unsere Politik – das ist wie ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen. £

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