momag 349 | MÄRZ 2017

impressum: seite 14 mostviertel panorama ab Seite 4 ab Seite 34 michaela auer tanja hofer Tierisch anziehend. Julia Hollaus spinnt Wolle aus Hunde-, Katzen- und sogar Kaninchenhaar – so wird das Haustier tragbar: exklusiv, ethisch korrekt und vielseitig einsetzbar Langstreckenlauf. Mit 50 entschloss sich Wolfgang Kapf dazu, mehr für seine Fitness zu tun – in den letzten 13 Jahren bestritt er 52 Marathons! Wahre Freundschaft. Andreas Salcher sprach mit dem momag über sein neues Buch und wie wichtig es auch ist, sich selbst ein guter Freund zu sein Altes Heilwissen. „Strömen“ nutzt über 5.000 Jahre altes Heilwissen: Ohne großen Aufwand kann sich jeder selbst um seine eigene Gesundheit annehmen 12 Astronomie im Mostviertel. Der Verein Antares betreibt eine Volkssternwarte in Michelbach bei Böheimkirchen, um Menschen den Zugang zur Astronomie zu erleichtern 16 Rallye deluxe. ZM Racing ist seit 1984 im Motorsport tätig, mittlerweile hat sich das Team als Nummer 1 in Österreich etabliert – auch heuer ist natürlich der Titel das Ziel 36 Stress und Zeitdruck. Viele Termine, Druck in der Arbeit und zu Hause, volle Leistung bringen bei zu wenig Zeit – das alles hat negative Auswirkungen auf Körper und Psyche 42 Russlandpropaganda. Die Medien trommeln gegen Russland, mit der Stationierung von NATO-Truppen vor der russischen Grenze „winkt“ die Geschichte 46 Tabuthema. Wenn ein Mensch unheilbar krank ist und unter großen Schmerzen leidet, ist der Gedanke an Sterbehilfe oft nicht sehr weit archiv kapf ecowin | apa fotoservice 34 4 8 40 covergestaltung | Helmut Hirner foto | colourbox.com editorial Der Umwelt zuliebe sandra zahnt | Redaktionsleitung sandra@momag.at E nergie und Umwelt: zwei Themen, die korrelieren und die ganze Welt beschäftigen streifen wir diesmal ab Seite 20. Oft ist uns Menschen gar nicht bewusst, wie sehr wir durch „Umweltsünden“, aber auch bestimmte Formen der Energiegewinnung un- serer Umgebung, der Natur, den Tie- ren und somit auch uns Menschen schaden. Umweltverschmutzung ist alltäglich. Ich bin immer wieder schockiert darüber, wie viel Abfall auf der Stra- ße, im Fluss oder in der Wiese landet, obwohl oft nicht weit davon entfernt ein Mistkübel zu finden ist. Diese Form der Umweltverschmutzung ist sicht- bar, doch sehr oft wird die Natur ver- schmutzt, ohne dass es uns überhaupt bewusst ist. Ein gutes Beispiel dafür ist Streusalz im Winter. Auch wenn es einfach und praktisch in der Anwen- dung ist, verheißt es für die Umwelt nichts Gutes. Einziger Vorteil: weniger Glatteis, weniger Rutschgefahr. Aber selbst das ist nicht immer der Fall, meistens entsteht durch das Salzen ein schmieriger Film auf den Straßen und man rutscht genauso wie zuvor. Ist das wirklich sinnvoll? Sobald die Temperaturen wieder steigen, ge- langt das Salz mit dem Schmelzwas- ser in den Boden. Durch den hohen Salzgehalt wird eine große Anzahl an Kleinstlebewesen abgetötet, die für die Durchlüftung und die Nährstoff- versorgung des Bodens unerlässlich sind. Auch die Pflanzen, die entlang von Straßen wachsen, reagieren auf Salz sehr empfindlich. Gelangt das Salzwasser dann auch noch in unse- re Seen und Flüsse, kann auch hier die Flora und Fauna beeinträchtigt werden. Das ist nur ein kleiner Aus- zug von den Auswirkungen, Streu- salz kann noch viel mehr Schaden anrichten. Die Alternative dafür, die leider immer weniger Anklang findet, ist Streumaterial wie beispielsweise Sand oder Kiesel. Viel öfter sollte da- rauf zurückgegriffen werden. Erstens ist es für unsere Umwelt schonender und zweitens kann das Material nach dem Winter zusammengekehrt und wiederverwendet werden. Zurück zur Alternative ist nicht nur nachhaltiger, sondern schont auch gleichzeitig das Budget. £

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