Table of Contents Table of Contents
Previous Page  28 / 80 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 28 / 80 Next Page
Page Background

am Ende eines Tages kann

man dann die selbst erlebten

Geschichten erzählen. Oder

man lauscht Erzählungen mit

Lerninhalten aus verschie-

densten Kulturkreisen, mit

starkem Naturbezug.

Besonders stolz sind die

beiden Vereinsleiterinnen

auf das „Waldläufer-Gathe-

ring“, das heuer am Pfadfin-

derplatz Urltal in Waidhofen/

Ybbs stattfand. Organisiert

von Arne Winter aus Wie-

ner Neustadt, der auch die

Bücher von Tom Brown ins

Deutsche übersetzte, tra-

fen sich Erwachsene aus der

Schweiz, aus Deutschland

und Österreich und hatten

eines gemeinsam: ihre tie-

fe Leidenschaft für Natur-

verbindung und ihren Auf-

trag, Wissen und Handwerk

in größter Achtsamkeit und

Wertschätzung an die nächste

Generation weiterzugeben.

In Waldläuferbanden finden

Jungs und Mädchen Freunde,

Anerkennung, Erfahrungen,

Austausch, Selbstwert, Spaß

und Ruhe und erhalten zu-

dem noch Werkzeuge und

Unterstützung bei der Ent-

faltung ihrer persönlichen

Verschiedene Projekte ermöglichen

eine sinnvolle Freizeitgestaltung

und lassen eine spürbare

Verbindung zu sich selbst, zu

anderen und zur Natur aufleben.

»Geheimnisse sind wichtig.

Die Kinder wissen vorher nicht

alles, was sie erwartet.«



über 100 Euro gehandelt.

„Coyoten- Geheimnisse“ sind

auch Teil der Lehre. Denn Ge-

heimnisse machen die Din-

ge zu etwas Besonderem.

Sie inspirieren, regen an zu

tun, das Band zur Natur zu

stärken, Naturverbindungen

zu fühlen, die Aufmerksam-

keit zu schärfen. Geheimver-

stecke im Wald sind Kindern

heilig, man schafft einen

Raum für Abenteuer. Und

E

in herzliches Hatschi aus dem Ma-

maversum! Mama hat grad‘ die

Nase voll, großes und kleines Kind

rotzeln ebenso. Nur Papa wehrt sich

wie meistens erfolgreich, das macht

die Mostviertler Urnatur. Was ist da

bloß los in der Frauenwelt? Ja sicher,

wir werken täglich mal mehr, mal we-

niger draußen an der frischen Luft

herum, wie gut das tut! Der Duft der

Schneeglöckchen inspiriert die letz-

ten Schneereste, sich langsam aber

sicher zu verflüssigen, juhu! Und ja,

da weht der frische Wind, plötzlich

fallen wie aus heiterem Himmel wie-

der Schneekügelchen vom Himmel.

Eine Minute später strahlt die liebe

Sonne mit den ersten wirklich war-

men Strahlen, mmm! Dazwischen:

da ein Mama-Hatschi und dort hin-

ten bei der Sandkiste das Mini-Hat-

schi. Eine spannende Mischung aus

„Haselnusswürstchen-Hatschi“ und

„Es-ist-doch-schon-warm-ich-will-

nur-Turnschuhe-anziehen-Hatschi“.

Das mit den Haselnuss-Pollen ist

die Mama-Geschichte. Da gibt‘s die

Allergie-Theorie: „Du bist zu weit

weg von der Natur, zu viel getrieben

vom Außen“. Der Rat, der dahinter

steckt: „Zieh‘ dir nicht alles rein, setze

Grenzen und schau, was du wirklich

brauchst.“ Klingt nach mehr „nein“

sagen. „Alles klar“, sagt Mama und

putzt sich die Nase.

Die Zwerge, was ist mit denen? Die

dürfen sich selbst erfahren, das heißt,

wer bei fünf Grad und Wind glaubt,

dass Turnschuhe warm genug sind,

der darf dann erleben, dass die Ze-

hen kalt sind. Die dünne Jacke statt

der dicken? Ok! „Mir ist warm, Ma-

maaa“, klingt es bestimmt aus dem

kleinen, süßen Mund. Echt? Mama

fröstelt. Darf ich dir mit deinen fünf

Jahren zutrauen, dich selbst gut zu

versorgen mit deiner eigenen Idee von

Jacke und Co.? Vermutlich dürfte ich

das schon längst. Wie kuschelig warm

deine Zappler sind am Abend, wenn

wir unter eine Decke schlüpfen! Da

freut sich das Mamaherz und genießt

das wohlige Gefühl. Auf dass unser

aller Hatschi sich bald vertschüsse!

Am besten zu den bunten Gänse-

blümchen vor der Haustür, dort ist

es wunderschön, wenn man nur die

Augen aufmacht und hinschaut!

£

michaela auer |

Arbesbach

Humanenergetikerin

michi@herzüberkopf.at

, 0680 3119234

www.herzüberkopf.at

mamaversum

Allergie

und Hatschi!

outdoor & garten

momag 350 | april 2017

28

| mostviertel magazin