momag 353 | SOMMER 2017

impressum: seite 25 mostviertel kultur ab Seite 4 ab Seite 56 didi rath marianne wenighofer Faszination Tauchen. Perfekte Kombination aus körperlicher Betätigung, Spaß, Erholung, Abenteuer und Naturbetrachtungen – ein unglaubliches Erlebnis! Austria meets Kenya. Den Sommer über finden Höhenlaufwochen mit kenianischen Läufern statt – das momag war hautnah dabei Oper rund um. Anna Bernreitner inszeniert seit einigen Jahren erfolgreich Oper an eher ungewöhnlichen Orten, jedoch mit hohen Ansprüchen Christian Gschöpf. Der Mostviertler und ausgebildete Polizeiinspektor widmet sich erfolgreich einer speziellen Nische in der Kunst: der Karikatur 8 Raststätte für die Seele. Ein wahres Juwel österreichischer Barockkunst stellt die der Heiligen Dreifaltigkeit geweihte Wallfahrts-Basilika auf dem Sonntagberg dar. 12 Betreutes Wohnen Gleiß. Senioren leben in unmittelbarer Nähe von Schülern und geistlichen Schwestern – sie alle suchen Kontakt zueinander und erleben schöne Momente 24 Zeit für neue Impulse Schlüssel zu Gelassenheit, Erfüllung, Freiheit, Glück – alltagstaugliche Werkzeuge, um all das zu steuern werden im „freeness“-Seminar geboten 56 Resonanzkörper. Werke aus sehr unterschiedlichen Genres versuchen bei der Ausstellung im Schloss Ulmerfeld dazu anzuregen, sich von Kunst inspirieren zu lassend 66 Spiegelgefechte. Bei der inhaltlich neuen Fassung des Don Quijote-Plots stellt das Ensemble des Theatersommers Haag sein geöltes Mundwerk unter Beweis 68 Deftones. Die Alternative-Metalband aus Sacramento, Kalifornien stand dem momag beim Konzert im Wiener Gasometer trotz Jetlag Rede und Antwort josef penzendor fer oper-rund-um.at 58 4 20 62 covergestaltung | Helmut Hirner foto | colourbox.com editorial Entspann dich mal sandra zahnt | Redaktionsleitung sandra@momag.at N icht nur die Schulkinder und Studenten, auch die Erwachse- nen freuen sich besonders im Som- mer auf eine Auszeit vom Alltag. Wir Menschen sind sozusagen „urlaubs- reif “. Auszeiten sollte man sich aber nicht nur in Form eines Urlaubs oder Ausflugs gönnen. Nein, wir Men- schen sollten uns eigentlich jeden Tag Zeit für ein paar Minuten Ruhe und Entspannung nehmen. Wenn wir „urlaubsreif “ sind, ist es eigentlich schon zu spät, es sollte gar nicht so weit kommen, dass wir total ausge- laugt den Urlaub antreten. Oft pas- siert es dann auch – wenn der Kör- per im Alltag nie zur Ruhe kommt und wenn sich Menschen zusätzlich schwer tun, abzuschalten – dass man genau in der wohlverdienten Auszeit krank wird. Wissenschaftler nennen dieses Phänomen „Leisure Sickness“ – Freizeitkrankheit. Wir sind dazu veranlagt, bei akuter Gefahr – nennen wir sie in diesem Fall Stress oder hohe Belastung – jeden- falls zu handeln. Klassisch würden wir unser Handeln in solchen Situation als „kämpfen“ oder „rennen“ bezeich- nen, modern: schneller denken und arbeiten. Um eine solche Leistung zu erbringen, werden andere Körper- funktionen heruntergefahren, wie zum Beispiel auch unser Immunsy- stem. Erst wenn der Stress sich legt, kümmert sich der Körper um die Keime, die man sich vielleicht in die- ser Zeit eingefangen hat. Das nennt man „Immunantwort“, die sich zum Beispiel durch Husten oder Schnup- fen bemerkbar macht. Darum ist es umso wichtiger, sich im Alltag Zeit für Entspannung zu nehmen und abzu- schalten. Dann kann die Befürchtung auf die Seite geschoben werden, dass der lang ersehnte Urlaub durch eine Krankheit „vermiest“ wird. Es gibt viele Möglichkeiten, abzu- schalten. Jeder muss nur das richtige „Instrument“ für sich finden. Manche kommen beim Musik Hören zur Ruhe, andere wiederum brauchen Sport oder Kunst, um einen Ausgleich zum All- tag zu finden. Auch Meditation oder ein entspanntes Treffen mit Freunden kann Raum für Entspannung bieten. Wichtig ist nur, etwas zu finden, dass dabei hilft, die Alltagssorgen für ei- nen Moment zu vergessen! £

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