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AUFG’SCHN PPT

D

as BildungszentrumGleiß

bietet ein Lerncamp –

auch für Schüler aus anderen

Schulen! Vormittags wird der

Lehrstoff des letzten Schul-

jahrs wiederholt und geübt,

nachmittags steht Plantschen

an der Ybbs, Spielen im Gar-

ten und ein Ausflug ins Na-

turbad am Programm. Die

Schulkinder werden durch

Hortpädagoginnen betreut,

täglich gibt‘s ein frisches

Mittagessen. So können die

Kinder gut vorbereitet in das

neue Schuljahr starten.

£

Lerncamp für 6- bis 14-Jährige

termin |

28.8.–1.9., 7–16h; Info und Anmeldung: 0650 3052288,

hort.gleiss@gmx.at

monkey business

Lunz am See: Altes Gebäude, neuer Nutzen

most-media.at

S

eit der Schließung vor

über zehn Jahren stand

die „Bienenkunde“ – eine

ehemalige Forschungsstati-

on – leer. Sabine Fallmann-

Hauser und Ines Enöckl

entdeckten das Gebäude

in wunderschöner, ruhiger

Lage für sich und verliehen

ihm neuen Glanz. Nach zwei

Jahren der Renovierung wur-

de nun die umfunktionierte

„Bienenkunde“ eröffnet, mit

liebevoll eingerichteten Fe-

rienwohnungen, einer Praxis

für psychologische Beratung

sowie dem Büro für Fall-

mann-Hausers „Wollke“, die

biologische Slipeinlage.

£

web |

bienenkunde.at, wollke.at

A

ls du vor etlichen Jahren deine

Lieblingsblumen, die Zinien, nicht

mehr beim Namen nennen konntest,

hab’ ich geahnt, was auf uns zukommt.

Ständig bist du mit denselben Pflänz-

chen von der Gärtnerei heimgekom-

men, hast nicht mehr gewusst: Die

hab’ ich ja schon. Langsam wurde

es Gewissheit. Demenz. Leben da-

mit war nicht einfach. Für alle nicht.

Liebe Mutter, du befindest dich

nun auf einer unbekannten Reise.

Übrigens, genau als du aufbrachst,

blühte die Ramblerrose Donau so

wunderschön lila. Bis zu deinem Fen-

ster rein. Wie zum Abschied. Und die

gelben Schwertlilien, die Opa kaufte

– sie blühten nicht in seinem Sterbe-

jahr –, blühen gerade prächtig. Fast

ein wenig protzig. Auch der Holunder

ist bumvoll. Ja, und deine Himbeeren,

die müsstest du sehen! Alles rot. Viel

früher als im Vorjahr. Weißt du noch,

wie du mich immer geschimpft hast,

weil ich hin und wieder eine Staude

aus Unachtsamkeit umgetreten habe?

Anfangs konntest du noch mit dem

Rollator durch den Garten wandern,

danach mussten wir dich mit dem Roll-

stuhl rausfahren. Hauptsache Garten.

Dann hat dir die kleine Lena das Saft-

glas hingehalten. Trinken mochtest

du gar nicht. Und die kleinen Gar-

tenfeste mit den Nachbarinnen? So

gefreut hast du dich, als alle kamen,

dich besuchen, den Garten anschau-

en. Deine Dahlien, deine Pfingstro-

sen, deine kunterbunten, fröhlichen

Beete. Alles durcheinander. Da ein

Hügelbeet, dort ein Steingarten. Hier

eine Margeritenwiese.

Ich mache es für dich genauso wei-

ter. Denn es ist der schönste Garten

der Welt. Für mich. Eine Kleinigkeit

muss ich dir allerdings beichten. Der

Kirschbaum musste weg. Dürr und

krank war er. Dafür gibt’s dort jetzt

eine Eberesche. Hast du dir doch

immer gewünscht. Mit roten klei-

nen Kugerln. Momentan plagt eine

große Trockenheit den Garten und

ich gieße mich zu Tode. Zum Glück

gibt´s die Zisterne mit Regenwasser.

Dein letzter Gartenrundgang war

sehr still. Deine Augen zu. Die Robi-

nie weiß vor Blüten, die Sonne schien.

Alles blüht weiter. Es umarmt dich,

dein Garten und ich.

£

waltraud hirner |

Kematen/Ybbs

waltraud@momag.at

pfeilgerade

Aus deinem Garten

einsteht und für die es ein Anliegen ist,

den Menschen und seine Natur in den

Vordergrund zu stellen. „Wir tragen eine

große Verantwortung, denn wir sind nah

am Kunden dran und tragen maßgeblich

dazu bei, ob sich dieser Mensch wohlfühlt

oder nicht. Schließlich geht es genau im

Moment der Beratung um die Gesund-

Natürliche Haarfarbe

ist nicht schädlich

und kann daher

ohne Handschuhe

angewendet werden.

sandra zanht

»In Deutschland wird

die Berufssparte

der Friseure als eine

der gefährlichsten

neben dem Lackierer

aufgelistet.«

lichkeit für Erweiterung. „Wenn ein

Friseur eine kleine Ecke frei und mehrere

Mitarbeiter hat, dann könnte jeder Natur

anbieten“, meint die Naturfriseurreferen-

tin Lydia Streicher, die nicht nur in viele

Module der Ausbildung zum Naturfriseur

investiert hat, sondern mit Herzblut und

innerer Überzeugung für Naturprodukte



gesundheit

momag 353 | sommer 2017

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| mostviertel magazin