momag 354 | SEPTEMBER 2017

impressum: seite 15 mostviertel panorama ab Seite 4 ab Seite 30 pamela berger öhr Welt unter Tag. Seit 52 Jahren gibt es die NÖ Höhlenrettung, Stephan Wolfram ist seit 27 Jahren dabei und birgt in Not geratene oder verunglückte Personen 350 Jahre Jubiläum. Im Jahr 1667 wurde der Schützenverein zum ersten Mal urkundlich erwähnt, er ist damit der älteste Verein in Gresten Bauer unser. Der Kärntner Filmemacher Robert Schabus im Gespräch über leere Höfe, sprechfreudige Bauern und den Liter Milch im Regal Hochzeitsboom. In den letzten beiden Jahren trauten sich wieder mehr Paare, sich das Jawort zu geben, alleine in Niederösterreich waren es 2016 um 1.114 mehr als noch 2014 4 Max-Schubert-Warte. Mit dem Fahrrad unterwegs durch die Landeshauptstadt und weiter zum exakten geografischen Mittelpunkt Niederösterreichs 6 Männerbund Schlaraffia. Es gibt sie auf der ganzen Welt und doch weiß fast niemand von ihrer Existenz; und es geht ihnen um die schönen Dinge im Leben: Freundschaft, Humor und Kunst 30 Kinderbuchkunst. Im Gespräch erzählt der Kinderbuchillustrator und -autor Michael Roher, warum er gerne Fische f liegen und Mäuse seiltanzen lässt 32 Gültige Stimmen. Der Wunsch nach Veränderung ist so stark wie noch nie, doch nach dem eventuellen Kreuzerl für Düringers Liste „Gilt“ zählt vor allem Selbstverantwortung 42 Macht und Manipulation. Profilerin Patricia Staniek zeigt in ihrem Buch, wie wir uns von Manipulationsstrategien und Machtdemonstrationen befreien können sonja raab allegro film 34 10 12 38 covergestaltung | Helmut Hirner coverfoto | Gerhard Sengstschmid editorial Leistbares Wohnen sandra zahnt | Redaktionsleitung sandra@momag.at Z uhause fühle ich mich wohl – ich kann dort sein wie ich bin. Mei- ne eigenen vier Wände kann ich ge- stalten, wie es mir gefällt. Daheim ist es wunderschön. Aber nicht alle können das von ihren eigenen vier Wänden behaupten. Viele Menschen, vor allem Jugend- liche, Lehrlinge, Alleinerzieher oder junge Familien, haben oft nicht das Budget, um sich eine schöne große Wohnung oder ein Haus nach ihrem Geschmack leisten zu können. Das liegt meistens nicht nur daran, dass in man- chen Orten und Städten die Mieten sehr hoch sind. Sondern es liegt vor allem an den Kosten, die noch dazu kommen, wie Kaution, Genossen- schaftsanteil, Provision, Ablöse und natürlich der Kauf von Einrichtungs- gegenständen und Haushaltsgeräten. Diese Kosten übersteigen sehr oft das Budget und der Lehrling oder die al- leinerziehende Mutter muss auf eine kleinere Wohnung zurückgreifen, die oft nicht den modernsten Standards entspricht, vielleicht sogar renovie- rungsbedürftig ist. Billige Wohnmöglichkeiten findet man meist auch nur abseits vom Zen- trum, abseits vom Geschehen. Meist braucht man dann auch noch ein Auto, um zum Beispiel einzukaufen oder zum Arzt zu kommen. Und auch ein Fahrzeug kostet natürlich wiede- rum Geld. Natürlich gibt es Beihilfen, die beantragt werden können. Ab- gesehen von der Frage, ob man das Geld dafür überhaupt zugesprochen bekommt, hilft es oft nur ein klein wenig, um über die Runden zu kom- men. Mietwohnungen, Häuser und ähnliches werden von Jahr zu Jahr teurer. Neue Haushaltsgeräte sind nicht mehr für die „Ewigkeit“ gebaut – die ersten Reparaturen sind meisten schon kurz nach Ablauf der Garantie fällig. Strom, Heizung, Warmwasser usw. werden auch immer teurer. Aber unsere Löhne und Beihilfen steigen nicht entsprechend. Das führt dazu, dass sich immer mehr Menschen nicht mehr den „Traum“ vom eigenen Zu- hause erfüllen können. Ja natürlich, der Großteil der Österreicher, der Eu- ropäer, kann sich zumindest ein Dach über den Kopf leisten – aber meistens kein Zuhause, in dem Wohlfühlen an oberster Stelle steht, sondern eher der Zweck. £ 2 | mostvier tel magazin

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