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impressum:

seite 8

mostviertel

panorama

ab Seite 4

ab Seite 32

doris schleifer-höderl

sonja raab

Mostviertler Kultur.

Anton Distelberger stellt seine

umfangreiche Sammlung

bäuerlicher Alltagsgegenstände

in seinem eigenen Mostviertler

Bauernmuseum aus

Weidenflechten.

Philipp Schörghuber verwandelt

in aufwendiger Handarbeit

das Naturmaterial in einen

harmonischen Gegenstand

Sicheres Surfen im Netz.

Im Internet schlummern viele

Gefahren, doch wer die Tricks der

Betrüger kennt, kann ihnen nicht

so einfach ins Netz gehen

Angst in Europa.

Nationalismus, Hass und Terror

scheinen unser aller Alltag zu

bestimmen – Eva Rossmann

widmete genau diesem Thema

ihr neues Buch

12

Wirtschaft 2050.

Der Mostviertler Verein feiert

heuer seinen fünften Geburtstag;

was als Maturaprojekt begann, ist

heute fixer Bestandteil des

Waidhofner Herbstprogramms

16

Mostviertler „Superfood“.

Das Erfrischungsgetränk „Helga“

mit der Chlorella Alge drin soll

die Extraportion Vitamin B12

liefern und den Stoffwechsel

ankurbeln

30

Schlaflos im Mostviertel.

Nach unzähligen nicht

geschlafenen Nächten muss

endlich eine Strategie her, ein

Plan, ein Schlafkonzept

gewissermaßen – ein Essay

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Eigenwasserversorgung.

Gut ausgebaute Wasserleitungen

versorgen fast jeden Haushalt mit

hochwertigem Trinkwasser –

allerdings ist dies nicht überall

möglich und sinnvoll

40

Impfpropaganda.

Die Sanitätsdirektion tourte mit

einem Schulbus quer durchs

Land, um Informationen rund

ums Impfen und kostenlose

Impfberatung zu bieten

art und weide

colourbox.com

32

8

4

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covergestaltung |

Helmut Hirner

coverfoto |

Sandra Zahnt

editorial

Hilft es nicht,

schadet es nicht?

sandra zahnt |

Redaktionsleitung

sandra@momag.at

E

gal ob Kopfschmerzen, Gelenks-

entzündungen, Verstauchungen,

Husten, Schnupfen oder andere ge-

sundheitliche Probleme: Für jedes

Wehwehchen gibt es ein passendes

Arzneimittel. Sobald irgendetwas

mit unserem Körper nicht stimmt,

schlucken wir eine Tablette oder

schmieren die entsprechende Stelle

ein – nach dem Motto: „Hilft es nicht,

schadet es nicht!“ Aber das stimmt

nicht. Bei Voltaren-Tabletten wurde

zum Beispiel festgestellt, dass nach

Einnahme ein erhöhtes Herzinfarkt-

und Schlaganfallrisiko besteht. Das

Medikament wurde deswegen schon

einmal vom Markt genommen, da-

nach aber wieder für unbedenklich

erklärt. Dahinter steckt wahrschein-

lich die überaus mächtige Pharmain-

dustrie, die davon profitiert und mit

uns und unseren Wehwehchen viel

Geld verdient.

Schockiert war ich auch über den

Wirkstoff Isotretinoin. Dieser wird ein-

gesetzt, wenn man einen schweren

Fall von Akne hat. Ich habe nur leichte

Hautprobleme und habe von einem

Arzt ein Medikament mit diesem In-

haltsstoff verschrieben bekommen.

Der Beipackzettel war riesig und ein

großer Teil davon beschrieb, warum

man in der Behandlungszeit AUF KEI-

NEN FALL ein Kind bekommen sollte

– denn durch die Einnahme drohen

schwere Fehlbildungen bei einem Fö-

tus. In solchen Fällen sollte man sich

fragen: Kann das wirklich gesund sein?

Ich wollte in diesem Zeitraum nicht

schwanger werden, habe das Rezept

aber trotzdem sofort weggeworfen.

Ich bin doch nicht verrückt und mute

meinem Körper solche Arzneimittel zu!

Von einem anderen Facharzt wurde

mir empfohlen, die Pille wieder ein-

zunehmen, damit meine Haut wieder

schöner werde. Es ist aber auch be-

wiesen, dass man – wenn man dieses

Verhütungsmittel zu lange einnimmt

– Probleme bekommen könnte, über-

haupt schwanger zu werden. Auch die

Sinnhaftigkeit habe ich hier hinter-

fragt. Wofür nehme ich die Pille ein?

Um nicht schwanger zu werden oder

um meine Hautprobleme in den Griff

zu bekommen?

Wir sollten viel mehr hinterfragen,

nicht wegen jeder Kleinigkeit ein

Medikament nehmen und mehr auf

unseren Körper hören. Nicht immer

ist ein Medikament auch sinnvoll!