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Augenweide.

Es geht nicht um

Perfektion, sondern vielmehr darum,

das Naturmaterial in einen harmonischen

Gegenstand zu verwandeln:

So fertigt Philipp Schörghuber

Schönes und Praktisches aus Weide

in aufwendiger Handarbeit an

allem eine typische Winter-

arbeit – es braucht Geduld

und Zeit“, erklärt der Asch-

bacher Philipp Schörghuber

voll Begeisterung.

Kreative

Eigenkreationen

Für ihn hat die Tätigkeit vor

allem auch einen meditativen

und entspannenden Charak-

ter. Neben der Vorbereitung

der Weide, was mitunter einen

Monat im Voraus geschehen

muss, dauert das eigentliche

Flechten je nach Größe und

Ausführung zwischen zwei

und zehn Stunden. Da jede

Rute unterschiedlich ist und

händisch verarbeitet werden

muss, braucht man keine Ma-

schinen sondern lediglich ein

paar Werkzeuge. Dadurch

kann man beinahe überall

flechten – im Sommer auch

im Wald oder am Flussufer,

was ihm besonders gefällt.

Das alte Handwerk

bewahren

Im Moment erhält Schörg-

huber seine Aufträge größ-

tenteils durch Mundpropa-

ganda. Neben künstlerisch

gestalteten mehrfarbigen

Einkaufskörben und klas-

sischen Rückenkörben tüf-

telt er besonders gerne auch

an Neuem. So hat der Most-

viertler einen Tragekorb mit

leichter Wölbung und Gurt

entworfen, den man wie eine

stirbt

aus

Manch einer sucht schon lange danach und freut sich,

dass „Buckelkraxn“ noch angefertigt werden.

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tragen, aber auch am Fahr-

rad befestigen kann. Außer-

dem arbeitet er gerade an

einem Boot aus Weide und

beschäftigt sich damit, wie

man Korbmöbel kreativ und

einzigartig gestalten kann. Er

versucht sogar, selbst Wei-

den zu pflanzen.

„Wichtig ist in meinem

Beruf vor allem, dass man

sich möglichst viele Tech-

niken aneignet, auf denen

man dann künstlerisch auf-

bauen kann. Ständiges Wei-

terlernen ist unerlässlich. Es

stimmt schon, dass man sich

erklären lassen kann, wie

eine bestimmte Flechtart