momag 359 | MÄRZ 2018

führt, trägt Schuld. Daher müssen wir den Traum von der Versöhnung stets in uns tragen. Denn wenn wir aufhö- ren damit, hat tatsächlich all dies Oberhand erlangt, was wir im Grunde verurteilen. Unglaubliche Katastrophen stehen noch immer an der Tagesordnung. Ist das Vernichten somit eine ureigene Eigenschaft von uns Menschen? Ich habe mich viel mit dieser Thematik beschäftigt und ja, es scheint wirklich so zu sein. Trotzdem haben wir es selber in der Hand, uns zu entscheiden. Das hat mit Eigenverantwortung zu tun und wie ich mit meinem Ge- genüber umgehe, wie ich ihm begegne. Es gibt kein Volk, in dessen Geschichte nicht schreckliche Taten zu finden sind. Gerade wir Österreicher und Deutsche haben unsere Schreckensgeschichten noch sehr nahe vor Augen. Aber womöglich sind sie auch zu nahe, um von uns gesehen zu werden. sandra zahnt NEU IN PERG 550 Quadratmeter 550 Brautkleider 200 Hochzeitsanzüge Alle Accessoires 0664/4373560 office@romeo-juliette.at www.romeo-juliette.at 3300 Amstetten | Rathausstr. 7 | 074 3300 Amstetten | Rathausstr. 7 | 07472/647 66 | www.teeschnabel.at Mein Tee ist jetzt ihre Spezialität NACHT DES TEES 12. April | 18-22 Uhr Lernen Sie das neue Getränk „Teamore“ kennen und lassen Sie sich mit weiteren Highlights überraschen. Tag der KRÄUTER Montag, 7. Mai Holen Sie sich 10% auf alle Kräutertees und erfahren Sie mehr über Kräuter Tag der SCHOKOLADE Samstag, 7. Juli Süße Angebote warten auf Sie! Die EISTEEZEIT startet wieder Das ideale Erfrischungsgetränk für den Sommer. (Ohne Zucker und Konservierungsstoffe) Probieren Sie sich durch! 3300 Amstetten, Rathausstraße 7 0 472 6476 6 | ww.teeschna bel.at lesungen | 16.3. , ab 19h, Gemeindezentrum Petzenkirchen, www.petzenkirchen.at ; 14.5. , ab 20h, Kulisse, Rosensteingasse 39, Wien, www.kulisse.at info | 0664 4373610, dietmar.gnedt@mvnet.at www.gnedt.net Wenn Sie die Möglichkeit hätten, die Welt ein Stück friedlicher zu gestalten, wo würden Sie ansetzen? Ich bin Sozialpädagoge am Francisco Josephinum und sehe meine Aufgabe darin, jungen Menschen den Zu- gang zu Verständnis und damit auch zum Vergeben zu ermöglichen. In enger Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Zemun in Bel- grad werden wir ein Projekt starten, wo im Schüleraus- tausch serbische Jugendli- che Wieselburg besuchen und unsere Schüler nach Belgrad reisen. Für mich lie- gen viele Missverständnisse darin begründet, dass wir oft viel zu wenig bis gar nicht bzw. zu einseitig informiert sind. Je mehr man aber weiß, je mehr Einblicke man hat, umso eher kann man sich da- mit auseinandersetzen und letztendlich verstehen. Im Hinblick auf ein friedliches Miteinander in der Welt ist es unerlässlich, hier alle Mög- lichkeiten, die man hat, aus- zuschöpfen. £

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