momag 361 | MAI 2018

AUFG’SCHN PPT  menschenbild Devise. Ich halte absolut nichts davon, für Rekordver- suche einen Zusammenbruch zu riskieren.“ Konsequent ist Steff, was seine gesamte Einstellung dem Rennsport gegenüber betrifft. Er fährt wöchentlich bis zu 30 Stunden Rad und absolviert sechs Stunden Physio- und Krafttraining. „Wenn ich am Start stehe, dann topfit und mit dem Ziel, zu gewinnen. Ich riskiere aber nie meine Gesundheit, das habe ich meiner Familie versprochen. So gehe ich auch den Race Across Ame- rica an. Eigentlich hätte ich schon heuer mitmachen kön- nen, ich habe mich ja schon zweimal qualifiziert, aber ich bin noch nicht so weit. Dafür bin ich in zwei Jahren dann am Start.“ Steff, der seit sieben Jahren in Waidhofen wohnt, ist auch privat ein sehr fokussierter Mensch. So schnell kann ihn nichts aus der Ruhe bringen. „Freilich habe ich das erst lernen müssen. Man macht im Leben eben seine Erfah- rungen und wenn du ein we- nig Grips hast, dann lernst du daraus.“ Sein Zauberwort lautet: mentale Stärke. „Ob beim Training, bei den Pro- jekten oder den Rennen – es gibt für mich nichts anderes als die Fahrt. Mit dem Kopf bei der Sache sein, nenne ich das. Der Erfolg beginnt nun einmal im Kopf.“ Der Leiter einer Altenpflegeagentur ist fest davon überzeugt, dass man diese Einstellung in al- len Lebenslagen anwenden kann. „Nicht nur im Extrem- sport, sondern auch, wenn man etwa zum Rauchen auf- hören oder sich beruflich verändern möchte. Wenn du von dir selbst überzeugt bist, deine Schwächen und Stärken kennst, weißt, was du möchtest, ein Ziel vor Au- gen hast und dich Schritt für Schritt dorthin aufmachst, dann schaffst du es auch. Befreie dich von allem Ne- gativem, von Energievam- piren, die dich nur energe- tisch ausbeuten wollen und umgib dich mit Leuten, die in allen Lebenslagen bedin- gungslos hinter dir stehen.“  Ein Mann, der weiß was er will: In zwei Jahren ist er beim härtesten Radrennen der Welt mit dabei.  doris schleifer-höderl familienlektüre Meer sehen andrea kromoser | Waidhofen/Ybbs Workshops, Buchgespräche, Seminare www.familienlektuere.at S ie beginnt mit den ersten Früh- lingssonnenstrahlen. An dem Tag, an dem ich die Sonnenbrille wieder trage, fängt sie an, meine Sehnsucht nach dem Meer. Sie überkommt mich im Büro, beim Eis essen oder an der Ybbs. Wobei bzw. wogegen amWasser zu sein dann ebenso hilft wie Meer- Bilder anzusehen; wie dieses Foto, das ich letztes Jahr von der Azoreninsel SãoMigu- el mitgebracht habe. Am allerliebsten mag ich jedoch Meeres- Bücher mit jenen Il- lustrationen, die Wei- te zu zeigen verstehen, den Kontrast von Ruhe und Bewegung hervorhe- ben, deren Wellen sich in vielfältigen Farbnuancen präsentieren. Mit der Zeit hat sich hier bei mir im Famili- enlektüre-Büro eine kleine Samm- lung solcher Bücher eingefunden. „Welle“ von Suzy Lee und „Das Meer ist riesengroß“ von Inge Fasan und Linda Wolfsgruber sind zwei dieser Schätze. Heuer sind „Willy Puchners fabelhaftes Meer“ und „Das Glück ist ein Fisch“ von Melba Escobar de No- gales und Elizabeth Builes dazuge- kommen. Und „Stadt am Meer“ von Joanne Schartz und Sydney Smith. Worauf es mir ankommt, ist niemals eine Sommer-Sonne-Sandstrand-Ur- laubsidylle, mich interessieren au- thentische Geschichten, wie jene des Sohnes eines Bergmannes in „Stadt am Meer“. Hier ist von Stürmen die Rede und vom gefahrvollen Graben nach Kohle „tief drunten unter dem Meer“. Im Kontrast dazu zeigt sich die Meeresoberfläche, so wie sie der Junge von seiner Schaukel aus beo- bachtet, als eine sehr ruhige, beru- higende. – Ja, auch hierin werde ich immer wieder blättern, um Meer zu sehen! £ Stadt am Meer | Joanne Schwartz, Sidney Smith ISBN 978-3-8489-0144-9, Aladin 2018 Ramsauhof: Sieger beim Falstaff-Voting ramsauhof D as Frühstück „anno da- zumal“ im einzigartigen Ambiente des 300 Jahre al- ten Vierkanters wurde zum besten „Guten Morgen-Ge- nusserlebnis“ von Österreich gekürt. Zuvor wurde der Ramsauhof bereits im Fal- D as beliebte Ausflugsziel in Weistrach hat im Vor- jahr eine zusätzliche Funkti- on erhalten: Unter dem Mot- to „Rock the Sissi“ kann die Warte auf drei Seiten mittels Kletterausrüstung erklommen werden. Dieses Angebot wird fast täglich genutzt, genau- so wie die beliebten Liegen. staff-Restaurantguide 2018 als eines der besten Restau- rants Niederösterreichs mit 80 Punkten und einer Gabel bewertet. Chef de Cuisine Ro- bert Scharner und Sous Chef Christopher Stricker sehen sich somit in ihrem Engagement für betont regionale und sai- sonale Küche bestärkt. £ Jeden ersten Freitag im Som- mer soll es ein Schnupper- klettern für Kinder und Ju- gendliche geben, Gruppen können dieses Angebot je- derzeit buchen. Erfrischung bietet der „Mostbrunnen“ mit regionalen Produkten. £ info | 07489 2864-64, office@ramsauhof.com, www.ramsauhof.com Elisabethwarte fit für den Sommer web | www.elisabethwarte.at nö.regional.gmbh »Der Trans-Siberian Extreme ist die Tour de France für Erwachsene.« momag 361 | mai 2018 10 | mostviertel magazin

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