momag 364 | SEPTEMBER 2018

impressum: seite 12 mostviertel panorama ab Seite 4 ab Seite 38 erwin berger colourbox.com sandra zahnt robert voglhuber Schreibprozesse. Der Lunzer Philipp Hager – seit zehn Jahren Schriftsteller – im momag-Gespräch über Veränderung und Selbstfindung Regionaltypischer Flair. Das Schloss Zeillern im „Mostviertler Stil“ beeindruckt – nicht nur – mit architektonischen Besonderheiten Oldtimer-Roller-Tour. Die Rostbarone waren unterwegs nach Spanien zu einem großen Lambretta-Treffen – 2.500 Kilo- meter in einer Woche Würze des Lebens. Ganz ohne Salz geht’s nicht, doch zu viel kann unserer Gesundheit auch schaden und es gibt auch sehr gute Alternativen 4 Kinderbuchhaus. Ein Raum in Oberndorf/Melk für Menschen, die Kinderbücher illustrieren und für Kinder, die Bücher entdecken wollen 44 Sozialpolitik. Die Erste Republik setzte vor 100 Jahren grundlegende Schritte in der Gesetzgebung, die bis heute wirken 40 38 12 8 covergestaltung | Helmut Hirner Foto: colourbox.com editorial Denk mit und lass‘ nichts liegen sandra zahnt | Redaktionsleitung sandra@momag.at N atürlich können nicht alle in ei- nen Topf geworfen werden, viele aber gehen leider zu bedenkenlos mit unserer Umwelt um. McDonald’s- Sackerl oder Getränkedosen werden einfach aus dem fahrenden Auto ge- worfen, die „Tschick“ landet im näch- sten Bach oder auf der Straße, statt im Aschenbecher ums Eck. Leute nehmen sich bei jedem Einkauf ein neues Plastiksackerl vom Geschäft mit, das sie kurz darauf zuhause wahr- scheinlich in den Müll werfen, anstatt ein Papiersackerl oder eine Trageta- sche – jeder hat so etwas in der Art zuhause herumliegen – für den Ein- kauf mitzunehmen. Menschen, die solche Dinge machen, denken oft einfach nicht darüber nach, welche Auswirkungen ihre Handlungen auf unseren Lebensraum haben. Das alles und leider noch viel mehr belastet unsere Umwelt – den Lebensraum von Tieren, Mikroorga- nismen, Pflanzen und AUCH von uns Menschen – enorm. Es gibt viele In- itiativen gegen die Verschmutzung unserer Welt. Aber wenn ich mich bewusst umschaue, sehe ich leider noch immer keine Besserung. Ich habe eher das Gefühl, dass es schlim- mer wird. Denn: Ich kann in unserer Region in der Natur nicht spazieren oder wandern gehen, ohne irgendwo Müll zu finden. Ich kann in unseren heimischen Seen und auch nicht im Meer tauchen oder schwimmen, ohne eine Aludose, ein Plastiksackerl oder ähnliches zu finden. Dieser An- blick macht mich immer sehr traurig und wütend. Es wird weiterhin Menschen ge- ben, denen unsere Umwelt egal ist, die zu bedenkenlos mit unserem Le- bensraum umgehen. Sie verstehen bzw. sehen die Auswirkungen einfach nicht. Aber zum Glück gibt es auch viele Menschen, denen das bewusst ist – die nachdenken, bevor sie han- deln oder gar nicht auf den Gedan- ken kommen, Müll in der Natur lie- gen zu lassen. Und zum Glück gibt es auch diejenigen, die sich nicht dafür zu schade sind, den Müll von ande- ren wieder aufzusammeln. Es ist zu hoffen, dass immer mehr Menschen umdenken und nicht so gedankenlos mit unserem Lebensraum umgehen. So können wir unsere – noch – „in- takte“ Welt auch für unsere Nach- kommen sichern.  www.momag.at / abo | abo@momag.at Du wohnst außerhalb des Erscheinungsgebiets oder du hast Werbepost abbestellt? dein momag abo.  Abonniere dein momag! für 29 Euro jährlich (10 Ausgaben) 2 | mostviertel magazin

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