momag 368 | FEBRUAR 2019

 bewusstsein Ein bisschen web | www.hochsensibilitaet.at wahrgenommenen Men- schen, die Geräuschkulisse, die Gerüche usw. zu einem wahren Kraftakt werden. Die meisten hochsensiblen Men- schen begleitet von einem frühen Zeitpunkt an das Ge- fühl der „Andersartigkeit“ im Denken, im Fühlen und beim Zurechtfinden in Systemen. Sobald sie auf einen qualifi- zierten Menschen oder ein Buch treffen, wo diese An- dersartigkeit einen Namen bekommt, fühlen sie sich das erste Mal in ihrem Leben verstanden, bekommen eine Bestätigung für ihr „so sein“ interview: michaela auer colourbox.com „Das Thema Hochsensibilität bewegt immer und überall“, so Expertin Karin Abriel.  xundflüsterer Winterspeck roman fessler | Losenstein Betreiber eines Heilfasteninstituts heilfasten@gmx.net www.heilfasten.at A ch Du schreck! Als ich auf der Digital-Waage stehe, sagt die- se: „Bitte nur eine Person nach der anderen auf die Waage steigen.“ Mich hat’s umgehauen: 4 kg und 70 dkg zugenommen. „Frauofrau“ hört sich gegendert irgendwie komisch an. Also: Mannomann – was soll ich bloß machen? Das wäre mein Rat: Zucker so weit wie nur irgendwie möglich weglas- sen. Ersatzweise kann man „Schlank- zucker“ verwenden. Raffinierte Ge- treideprodukte weglassen. Weizen zu 100% aus der Ernährung streichen. Tierische Proteinzufuhr wesentlich verringern. Keine industriell verar- beiteten Nahrungsmittel verwen- den. Kein Fastfood (da gehört auch der Würstelstand dazu). Keine Diäten machen. Das üppige Frühstück weg- lassen. Niemals nach Sonnenunter- gang noch etwas essen. Schokola- de, Schnitten, Bonbons und Pralinen streichen. Säfte, egal ob selbst und frisch gepresst oder auch als Tetra Pak-Saft – zu 100% weglassen. Alle Zwischenmahlzeiten streichen. Milch wegen dem Milchzucker nicht mehr verwenden. Und nun kommt die Li- ste, was getan werden sollte: Vor jedem Essen zwei Esslöffel Ap- felessig mit einem halben Liter Wasser verdünnen und trinken. 600 Gramm Gemüse pro Tag. 400 Gramm Obst, besonders Beeren, täglich. Wenn schon Getreide dann Vollkorn (beson- ders Einerkorn, Emmerkorn, Urdinkel) verwenden. Sechs Esslöffel geriebene Nüsse, Samen, Kerne oder natives Öl einplanen. Mungobohnen-Nudeln oder Konjak-Nudeln essen. Wiesen- butter anstelle von Heumilch- oder Silage-Butter verwenden. Hülsen- früchte als Proteinlieferanten nützen. Jede Woche einen Fasttag strikt ein- planen und auch tatsächlich ausfüh- ren. Schlafdefizite durch mehr Schlaf oder Meditation ausgleichen. Zwei Darmflora-Kapseln mittags unmit- telbar nach dem Essen einnehmen. 20 Minuten bei maximal 100 bis 110 Pulsschlägen Bewegung machen. Im Speiselokal darauf achten, immer das geringste Problem zu bestellen. Schmecken soll es aber schon! Jeder, der das macht, verliert in kürzester Zeit den Winterspeck – auch im Fe- bruar. £ Wann werden Menschen als „hochsensibel“ bezeichnet? Es bedeutet, dass vom Gehirn weniger gefiltert wird. Körper und Geist sind mehr Reizen ausgesetzt, was in unserer ohnehin schon reizüberflu- teten Gesellschaft für viele eine große Herausforderung darstellt. Das Sensorium eines hochsensiblen Menschen ist unentwegt „auf Empfang“. Auch der sprichwörtliche „sechste Sinn“ ist oft aktiv. Ein einfacher Besuch in einem Shoppingcenter kann durch die vielen unterschiedlich momag 368 | februar 2019 38 | mostviertel magazin

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