momag 374 | SEPTEMBER 2019

twelt Erna Dupal. Die Ulmerfelder Künstlerin blickt auf ein turbulentes Leben im Zeichen der Kunst und der Familie zurück chen können. Und das haben sie auch getan. Sie sind auch für ihre Tierliebe bekannt, fließt dieses Engagement in Ihre Werke ein? Tier-, Umwelt- und Menschen- schutz war mir schon immer ein großes Anliegen. Vor allem wenn es um Kinder geht. Vor einigen Jahren wurde meine Skulptur „Verantwortung“ für den „Tierschutzoskar“ aus- gewählt, was mich damals zwar verwundert, aber auch sehr gefreut hat. Die Skulptur zeigt ein kleines Tier in einer Menschenhand und damit möchte ich die Verantwor- tung der Menschen gegen- über den Tieren darstellen. Vor allem im Mostviertel haben Sie sich als Künstlerin einen Namen gemacht. Über die Jahre sind viele auf mich aufmerksam ge- worden und ich habe viele Ausstellungen gemacht. Ich habe auch sehr viele Anhän- ger und Sammler, denen ich mich auf eine gewisse Weise verpflichtet fühle, nicht in Vergessenheit zu geraten. So wurde auch kürzlich der Pferdebrunnen in Neuhofen/ Ybbs fertiggestellt. Dort habe ich vor einigen Jahren bereits Reliefs rundherum gefertigt und jetzt wurde noch die große Pferdeskulptur hin- zugefügt. Das ist der Vorteil von Bronze, dass man jeder- zeit einen Nachguss anferti- gen kann, auch wenn man  Kunst auf der Straße Straßen-Malworkshop. Eine Einstimmung auf das große Urban Art Festival 2020 in Amstetten D ie Planungen für das Fe- stival im kommenden Jahr befinden sich bereits im End- stadium. Das Projekt entsteht in erfolgreicher Kooperation der Stadt Amstetten und der Kunst­ initiative Amstetten (KIAM). Der Kick off-Workshop findet amHauptplatz in Amstetten statt und erfreut sich zweier Front- männer: Clemens Benzing, Or- termin | 21.+22.9., Hauptplatz Amstetten Anmeldung: susanneschober@aon.at , 0664 73551870 www.kiam.co.at ganisator des Streetart Festival Blumberg, und Anton Göstl, er- fahrener Straßenmaler, die sich um die Leitung des modernen Kunstevents kümmern. Gemalt wird mit Kreide: eine Technik der Straßenmalerei, die am ehesten mit der Pastellkrei- demalerei vergleichbar ist. Der Bildaufbau wird von der Skizze bis zum fertigen Werk auf der Straße unter fachlicher Anleitung verwirklicht. Tipps und Tricks der erfahrenen Straßenmaler verhelfen zu einem perfekten Ergebnis und zu Lerneffekten. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich. „Egal ob Anfänger oder Fort- geschrittene, Hobbykünstler oder akademische Maler, jung oder alt – alle sind willkom- men“, freut sich Kulturstadträ- tin Elisabeth Asanger. „Am ersten Workshop-Tag wird mit einer kurzen Einfüh- rung in die Kunst der Straßen- malerei in der KIAM-Galerie gestartet. Danach werden die Plätze zugeteilt, die Projekte besprochen und es kann los- gehen“, erklärt Susanne Scho- ber von der KIAM, die für das Projekt hauptverantwortlich ist. Die Größe jedes Bildes wird ca. 2x2 Meter betragen. Es be- steht die Möglichkeit, alleine oder in Kleingruppen an einem Bild zu arbeiten und Skizzen, Ausdrucke oder bestehende Kunstwerke als Vorlage zu ver- wenden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! £ mk  Susanne Schober (KIAM), Kulturstadträtin Elisabeth Asanger und Kulturamtsleiterin Elke Strauß laden herzlich zur Teilnahme am Straßenmalworkshop ein. stadtgemeinde amstetten mostviertel magazin | 63

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