momag 376 | NOVEMBER 2019

Georgien weisen bis in das 15. Jahrhundert vor Christus zurück. 2001 wur- de der georgische Gesang in die erste UNESCO-Liste der „Meisterwerke des münd- lichen und immateriellen Erbes der Menschheit“ auf- genommen. Das polyphone Volkslied „Chakrulo“ wurde mit der Raumsonde Voyager 2 ins All geschickt. Tata hat am staatlichen Konservatorium in Tiflis stu- diert und jährlich an mehre- ren Veranstaltungen teilge- nommen, als Präsidentin der Studentenvertretung hat sie auch selbst viele Konzerte organisiert. In Salzburg sammelte sie Erfahrungen im musikalischen Bereich, als Korrepetitorin von verschie- denen Chören, Klavierlehre- rin, in der Zusammenarbeit mit einer Theatergruppe. „Ich habe selbst im Chor gesun- gen, verschiedene Klavier- Meisterklassen geleitet, war Teilnehmerin bei Konzerten und hatte Vorspielabende als Pianistin.“ Sie ist Mitglied bei zwei Projekten: In der Band „Mitzis Messer“ spielt ihr Mann Alex Aigner Kontra- bass, Andreas Schauer ist für Gesang und Gitarre zustän- dig und Tata macht Klavier und Backvocals. Das zweite Projekt „Christal“ wurde heu- er gegründet: Christine Or- netsmüller singt, Alex spielt   musik Die Band „Mitzis Messer“ unterhält mit teils selbstgetexteten, witzigen Austropopnummern und Wienerliedern.  familienlektüre Silhouetten des Alltags andrea kromoser | Waidhofen/Ybbs Workshops, Buchgespräche, Seminare www.familienlektuere.at S chattenspiele sind wie Wolken- tiere: Wer einmal damit anfängt, kann nicht mehr aufhören. Tiere am Himmel sieht nur, wer den Kopf ab und an in den Wolken hat. Schattenbilder wer- den dann sichtbar, wenn wir mit wachen Blicken schauen und da, wo Licht ist, auch den Schatten sehen. Die nötige Portion Phantasie ist frei- lich für beides Voraussetzung. Entlang des Tages werfen Schatten sehenswerte Muster; an Hauswände, Fußböden oder Küchentische. Je nach Lichteinfall produzieren sie Moment- aufnahmen vergänglicher Kunststücke. Wer sie einfangen möchte, muss die Kamera rechtzeitig zur Hand haben. Vincent Bal ist einer, der das Entde- cken von Schattenbildern professio- nalisiert hat. „Shadowology“ nennt er augenzwinkernd seine Methode der Schattenbildgestaltung. „Wenn ich ein Objekt sehe, von dem ich denke, es verbirgt etwas Interessantes, lege ich es ans Licht.“ Nachdem er ein Objekt ins rechte Licht gerückt und mitsamt Schatten fotografiert hat, ergänzt Bal seine Bilder mit weni- gen, gekonnt inszenierten, schwar- zen Linien. Aus dem Schatten einer Badeente tritt plötzlich ein grimmig dreinschauender Bankräuber, ein Stö- ckelschuh wird zur Rutsche, im Schat- ten-Gitternetz einer Fliegenklatsche klettert eine Spinne. Der jüngst dazu erschienene Band ist eine Sammlung spektakulärer Schatten-Kunstwerke, die faszinieren, erheitern, inspirieren und schön anzuschauen sind. Dem Künstler via Instagram zu folgen, lohnt übrigens ebenso. Betrachten Sie ruhig auch mal die Schattensei- ten! £ Shadowology | Von Vincent Bal Mixtvision 2019 ISBN 978-3-95854-143-6 AUFG’SCHN PPT N aturvermittler und Bio- loge Manfred Rosenber- ger disktuiert mit Trendfor- scherin Hanni Rützler von futurefoodstudio.at und Thomas Weber, Autor des Buches „Ein guter Tag hat 100 Punkte“ über die Zukunft der Ernährung. Es geht darum, dass die Weltbevölkerung wächst, die Klimadebatte, Gemeinschaftsgärten, die Rolle des Kochens und wel- che Trends es gibt, welche den Maßnahmen zum Um- weltschutz entsprechen. £ termin | 3.12., 18.30h, Museum NÖ, Kulturbezirk 5, St.Pölten, anmeldung@museumnoe.at, 02742 908090-998 Was essen wir morgen? museum niederösterreich O b Tourismusausbildung an der HLT mit Vertie- fung in e-Marketing und Mediendesign, die dreijäh- rige Hotelfachschule, die mit Praxisstunden auf die Arbeit in Küche und Service vorbe- reitet, oder die HLW, die auf eine Zukunft in Gesundheit, Naturwissenschaften und Sport ausgerichtet ist: der Schulalltag ist hier mit Exkur- sionen, Wettbewerben, Praxis- betrieb und „Anders-Tagen“ belebend und abwechslungs- reich gestaltet. £ tag der offenen tür | 6.12., 11–17h, Egererstr. 14, 3335 Weyer, 07355 6263, office@bbs-weyer.at , bbs-weyer.at Vielseitige Ausbildung an den BBS Weyer bbs weyer »In meiner ersten Komposition ging es darum, dass ich es nicht mochte, nachmittags schlafen zu müssen.« momag 376 | november 2019 56 | mostviertel magazin

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