momag 379 | MÄRZ 2020

Quellen: „Wechselwirkungen zwischen Mensch und Gesellschaft“, Klaus Zapotoczky, Trauner Verlag Linz. „Flow im Beruf. Das Geheimnis des Glücks am Arbeitsplatz“, Mihály Csíkszentmihályi, Verlag Klett-Cotta Stuttgart. sowohl Gestaltungsmöglich- keiten der verschiedenen ge- sellschaftlichen Bereiche als auch die individuellen Ver- änderungsmöglichkeiten deutlich zugenommen und werden auch vermehrt ge- nutzt. Die Möglichkeiten, zu erfahren und zu wissen, was zu tun ist, dass es einem tatsächlich gut geht, was uns glücklich macht und zufrie- den stellt, werden vielfäl- tiger, unübersichtlicher und schwerer zu fassen. Das Verfügen-Können über die Mittel, die das je- weils dominante Bedürfnis befriedigen, macht am glück- lichsten. Manche Mittel, wie beispielsweise die berufliche aber ihr Inneres offenbaren sie nicht. Literarisch ausge- drückt: „Aber wie’s drinnen ausschaut, geht niemand was an.“ In allen Bereichen un- seres Lebens folgen wir im Allgemeinen einem mehr oder minder geliebten Flow und fühlen uns in der Regel wohl. Einige wohl auch des- halb, weil sie es nicht anders kennen oder ihnen keine re- alisierbaren Alternativen of- fen stehen. Jeder kennt auch in verschiedenen Bereichen Phasen der besonderen An- strengung und einer gewis- sen Langeweile. In den sogenannten mo- dernen Gesellschaften haben Abbildung zur Flow-Theorie nach dem Psychologen Mihály Csíkszentmihályi  hoch niedrig FÄHIGKEITEN Angst Langeweile Überforderung Unterforderung Flow hoch ANFORDERUNGEN niedrig Ausbrennen colourbox.com »Aber wie’s drinnen ausschaut, geht niemand was an.« xundflüsterer Sex und Angst roman fessler | Losenstein Betreiber eines Heilfasteninstituts heilfasten@gmx.net www.heilfasten.at ; www.mixyoufit.at C oronaviren können tödlich sein. Und so werden mit dieser Erkran- kung Milliarden Dollar gemacht. Ob es nun der Schutzmaskenverkauf ist, der antibakterielle Spray, das Desin- fektionsmittel, die Hamsterkäufe an Reis oder teure Medikamente zur Vor- sorge. Verschwörungstheorien tau- chen im Internet auf. Wahrscheinlich alles von geheimen Bünden gesteu- ert. Sex and fear sell. Ja, leider: Sex und Angst sind die besten Verkäufer. Sind diese Viren nun wirklich töd- lich? Wie man an vielen Verstorbenen erkennen muss – ja. Nämlich immer dann, wenn die Immunabwehr zu schwach ist. Was schwächt diese? Sehr vieles kann das. Nummer eins ist der Darm. Wer sich fleisch-, wurst-, auszugsmehl- und zuckerlastig er- nährt, verändert seine Darmflora von stark auf abwehrschwach. Es muss aber nicht gleich der Coronavirus sein. Schon die echte Grippe (Influ- enza) kann einen tödlichen Verlauf nehmen. Auch je älter wir werden, umso weniger erfolgreich ist unsere Immunabwehr. Untersuchungen in unserem Heil- fasteninstitut haben gezeigt, dass ein ausreichendes Immunsystem helfen kann, schwere Virenerkrankungen erfolgreich abzuwehren. Wir haben eine Mischung ausprobiert, welche von meiner Schwiegertochter, mei- ner Gattin, sieben unserer Mitarbei- terinnen und meiner Person einge- nommen wurde. Bisher haben wir bei der Gruppe, welche diese Mischung täglich einnimmt, keine Erkrankung. Bei der Gruppe, welche nichts ein- nahm, sind drei Personen erkrankt, gemessen in einem Zeitraum vom 2. Jänner bis zum 8. Februar. Was haben wir bei den gesund gebliebenen Teil- nehmern verwendet? Nichts weiter als Pflanzen: 150g Mandelprotein, 26g Cranberry, 29g Shatavari, 26g Ginseng. 25g Maca, 23g Propolis, 23g Tulsi, und 20g Rote Beete. Alle Zutaten haben wir aus kontrolliert biologischem Anbau genommen. Sie sind nur getrocknet und in einem pulverigen Zustand. Dieser Mix wird mit 150ml Mandeldrink, 1/3 Banane und dem Saft einer Viertel Zitrone in einem Mixer gemischt und getrun- ken. £ D er aus Ungarn stam- mende Forscher Mihá- ly Csíkszentmihályi hat die sogenannte Flow-Theorie entwickelt, welche besagt, dass unser Leben – insbeson- dere auch unser berufliches Leben – in der Regel seinen normalen Verlauf nimmt. Der normale Mensch kennt seinen theoretischen Ansatz nicht, fragt aber trotzdem sei- ne Mitmenschen: Wie geht’s? Wie laufen die Geschäfte? Oder ähnliches. Auch die Antworten auf diese Routine- Fragen lauten vergleichbar: Es geht schon. Es läuft ganz gut. Mir geht’s gut. Ich kann nicht klagen – oder derglei- chen. Relativ selten erfährt man, wie es den Menschen tatsächlich geht, wo ihre Pro- bleme liegen, was ihnen Sor- gen oder Freude macht. Nicht dass die Menschen keine – allgemein üblichen – Klagen formulieren könnten, das tun sie – routinemäßig – gerne, momag 379 | märz 2020 56 | mostviertel magazin

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