momag 384 | SEPTEMBER 2020

Das Sommer- verlängern oder auch der Balkon – mit Glaswänden und einem Glas- dach ausgestattet. Im Unter- schied zum Wintergarten ist ein Sommergarten nicht be- heizt und dient ausschließlich als Wind- und Wetterschutz. Ist also der Wintergarten eine Art Erweiterung des Hauses, so bleibt dem Sommergar- ten seine Funktion als Out- doorbereich und Terrasse erhalten. Durch die Sonne erwärmt sich der Raum von selbst und macht so bereits recht früh im Frühjahr die Benutzung der Terrasse möglich. Ebenso im Spätherbst, wo die Terrassen- möbel bisher bereits ihren Weg in den Keller gefunden hatten und vom Sommer in der Vergangenheitsform ge- sprochen wurde – Sommer- garten-Besitzer können dann W ie alle schönen Dinge geht auch der Sommer oft viel zu früh vorbei. Gar- tenliebhaber haben aber durchaus die Möglichkeit, die warme Jahreszeit best- möglich – und viel länger als üblich – auszunutzen: Der Trend zur Wohlfühloase der Übergangszeit ist immer deutlicher spürbar. Schutz vor Wind und Wetter Bei der Konstruktion eines Sommergartens wird die be- reits vorhandene Terrasse – »In den Sommermonaten verhilft er zur bestmöglichen Nutzung des „Outdoor-Wohnraums Terrasse“.« fotos: sunparadise simon roth | Purgstall simon@momag.at panoptikum Nix is fix D en Gemütszustand zu beschrei- ben, der seit Monaten wie ein Damoklesschwert über uns schwebt, ist fast unmöglich. Die anfängliche Angst- und Panikmache ist einer Le- thargie und einem Versuch, die gan- ze Situation zu ignorieren gewichen. Einziges Problem: Es klappt nicht. Co- ronafreies Fernsehen – Fehlanzeige. Bei Treffen mit Freunden oder Kolle- gen gibt’s nach kürzester Zeit kein anderes Thema als Covid-19. Die täg- lichen Zahlen über Neuerkrankungen in den Zeitungen und im Internet beunruhigen und verunsichern uns immer wieder aufs Neue. Termine koordinieren, einen Ur- laub planen oder gar die Hoffnung auf ein Leben wie es einmal war wird immer schwieriger, weil immer un- wahrscheinlicher. Nach einer kurzen maskenfreien Verschnaufpause wur- den wir von der Realität sehr rasch wieder eingeholt. Welche Konse- quenzen uns erwarten, wenn wir un- seren wohlverdienten Urlaub trotz al- ler Warnungen antreten, haben wir in den letzten Wochen hautnah erlebt. Kilometerlange Staus, stundenlanges Warten an der Grenze und dann noch die Tests, ohne die wir nicht wieder nach Hause, in die Arbeit oder zur Schule dürfen. Mir stellt sich die Frage, ob der Stresspegel nicht höher ist als der Erholungswert während der wenigen Tage am Strand. Corona ist allgegen- wärtig, nimmt uns im wahrsten Sinn des Wortes die Luft zum Atmen. Nichts desto trotz, wir dürfen uns nicht ein- sperren oder bevormunden lassen. In den ersten Wochen, in denen wir nichts über Covid-19 wussten, wo wir alle ganz vorbildlich zu Hause blieben und wir tagelang nur Horrornachrich- ten vorgesetzt bekamen, wurde uns die Angst injiziert, die konnte sich in unseren Köpfen festsetzen. Jede ge- meldete Neuerkrankung soll uns in diese Schockstarre zurückversetzen. Wir dürfen nicht leichtsinnig wer- den, aber eine gewisse Eigenverant- wortung und ein Mindestmaß an Selbsteinschätzung für ein vernünf- tiges Miteinander möchte ich für mich schon in Anspruch nehmen! £ gabi schramel | Allhartsberg Büroangestellte gabi-kunterbunt@gmx.at Ansprechpartner: Peter Lebhart, Vario Glas, 3262 Wang, verkauf@vario.at , 0676 7700099 Erwin Berger, Glas Berger, 3322 Viehdorf, erwin.berger@glas-berger.at, 07472 68693-0 momag 384 | september 2020 38 | mostviertel magazin

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