momag 387 | Winter 2020/21

editorial Am Ende wird alles gut michie könig | Ulmerfeld Chefredakteurin, michie@momag.at W enn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende. Irgend- wie so sagte angeblich Oscar Wilde, und ich würde sagen, wir sagen ein- fach, dass es stimmt und freuenuns darauf, dass das wohl eigenartigste Jahr im Leben vieler bald ausläuft. Natürlich bleibt offen, ob das Ver- gangene nur der Gipfel eines Eis- bergs war und was das neue Jahr so zu bieten haben wird. Da fällt mir natürlich gleich wie- der ein Sprichwort ein: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und gar nicht verges- sen dürfen wir außerdem, dass wir ja bekanntlich an unseren Heraus- forderungen wachsen. Wow, da hat die Welt aber in den letzten Monaten einiges an großen Persönlichkeiten geformt, gell. Dabei zerbricht sie ja offenbar jeden, diese Welt, und nach- her sind viele an der zerbrochenen Stelle stark. Und Scherben bringen eh Glück, sowieso. Dabei ist das Glück doch ein Sammelbegriff für Tüchtig- keit, Klugheit, Fleiß und Beharrlichkeit, meint Charles F. Kettering. Ich lese beharrlich und denke Corona. Geb‘ ich ehrlich zu. Da hat Goethe wieder mal nur löblich gedacht, als er mein- te, nur jedem redlichen Bemühn sei Beharrlichkeit verliehn. Leider denkt halt nicht jeder so wie er. Aber, und das gilt für alle: Selbst denken ist der höchste Mut, das sagte schon Imma- nuel Kant: Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen. Der hört übrigens dort auf, wo die Eitel- keit anfängt. Nicht der Kant, natür- lich. Sondern der Verstand. Bei Eitelkeit seh‘ ich plötzlich den lieben Sebastian. Kann aber gar nicht erklären, woher das kommt, dieses Bild im Kopf, und ich will es da defi- nitiv nicht haben, also schnell an was anderes denken, an was Schönes. Zack, schon wieder ein Bild! Aber das verrate ich euch jetzt nicht, was nicht heißen soll, dass ich etwas zu verbergen hätte. Ein Geheimnis ist sowieso wie ein Loch im Gewand: je mehr man es zu verbergen versucht, desto mehr zeigt man es. Was ich euch gerne zeige: meine Freude am Leben! Gesunde und glückliche Kinder, ein Dach über dem Kopf, Freunde zum Austausch und Spaß an der Arbeit. Ich wünsche euch allen eine schö- ne Zeit und einen positiven Start für 2021! Bleibt guter Dinge! £ mostviertel panorama ab Seite 4 ab Seite 24 weinfranz.at nlk pfeiffer colourbox.com peugeot-laumer.at Brustkrebs. Gerlinde Kern aus Neufurth möchte anderen Betroffenen Mut machen und zeigen, dass Krebs nicht gleich Tod bedeutet. Privataudienz beim Papst. Eine besondere Delegation fuhr zur Audienz in den Vatikan, Abendessen bei der Botschafterin inklusive. Hurra, die Impfung ist da! Die Pharmakonzerne liefern sich ein Wettrennen, das zweifeln lässt, ob es primär um die Rettung der Menschheit geht. Plug-in-Hybrid. Je nach Bedarf wählt das intelligente System immer das beste Verhältnis zwischen Elektro- und Benzinantrieb. 10 8 24 38 Covergestaltung | Helmut Hirner 30 Lebensmittel Herkunft. Bessere Transparenz in der Kennzeichnung und Wertschätzung für bäuerliche Betriebe sind gefragt. 42 Zeitzeuginnen. Nicht nur als Tochter einer Frau, die ihrer Zeit in vielen Belangen voraus war, hat Irmtraud Hubatschek viel zu erzählen. 48 Daniele Ganser. Der Schweizer Friedensforscher sprach mit dem momag über Kriege, Zusammenhalt und Spaltung. 15 Falstaff-Qualität. Ein Mostviertler Hersteller punktet hoch im Falstaff-Guide: viele Produkte vom Seppelbauer sind ganz vorne dabei. 16 Fahrrad, E-Bike & Co. Noch vor Saisonstart im Frühling sollten die Zweiräder zum Service – zwei regionale Experten erklären, warum. impressum: seite 76 2 | mostviertel magazin

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