momag 394 | SEPTEMBER 2021

Hula Hoop Hype. Hoopdance hat viele positive Auswirkungen auf den Körper und auch das Gemüt profitiert! Profi Isabella Ebner verrät uns, was es mit dem neuerlichen Boom um den bunten Reifen auf sich hat. Was macht Hoopdance aus? Es hat unglaublich viele po- sitive Auswirkungen auf den Körper, wobei ich dies immer als Nebeneffekt bezeichne. Es macht einfach viel Spaß und bringt ein Erfolgserleb- nis nach dem anderen, man vergisst sehr schnell, dass es auch wirklich anstrengend sein kann. Ich gebe seit 2013 Hula-Hoop Kurse und Reifen baue ich seit 2016. Die Nach- frage wurde über die Jahre immer größer. Was macht es konkret mit unserem Körper? Hoopdance stärkt die ver- schiedens ten Muske ln, allem voran natürlich die Bauch- und Rückenmusku- latur. Je nachdem, welche Tricks und Bewegungsab- läufe man macht, kann es auch durchaus ein intensives Herz-Kreislauf-Training sein. Es stärkt außerdem Gleich- gewicht, Koordinationsfä- von michaela auer  lifestyle zum thema Haben wir etwas verschlafen? stefan kastenhofer | St.Peter/Au Bognerhof Gärtnerei und Gartenleiter im Stif t Seitenstetten www.bognerhof-garten.at N achdem ich immer wieder mit Fachkollegen vom Ausland im Austausch bin, beobachte ich ger- ne, wie weit internationale Entwick- lungen im täglichen Gartenleben bei uns ankommen und mit welcher Zeitverzögerung. Im Vergleich zu kurzlebigen Trends bei Mode und Accessoires geht die Entwicklung im Garten oder auch der Architektur weit langsamer vor sich. Einerseits bedingt durch die Tatsache, dass ein Bauwerk nicht gleich nächstes Jahr wieder umgestaltet wird, wenn es erst gebaut wurde. Speziell im Gar- ten kommt dann andererseits dazu, dass es ja ganz schön lange dauert, bis aus einer kleinen Pflanze mal ein stattlicher Baum wird. Langfristig gesehen sind wir weg von Thujenhecken und Koniferen- pflanzungen hin zu mehr Blüte und Natur, aber noch weit weg von Stau- denwiesen oder vertikalem Grün. Das System „Schwammstadt“ – eine Bauform, um Wasser in verbauten Gebieten zurückzuhalten und gleich- zeitig den Bäumen mehr Chance zum Wachsen zu geben – bekommt nach 20 Jahren Anwendung in Schweden nun auch bei uns allmählich Gehör. Ebenfalls ein Trend scheint der An- bau von mehr Gemüse und Kräu- tern im eigenen Garten zu sein. Die Selbstversorgung aus dem eigenen Garten ist allerdings nichts Neues ist erreicht im Vergleich zu früher diese Ausmaße bei weitem nicht. Trends mitzumachen, verleitet oft dazu, die Vernunft zurückzustel- len. Hochbeete für ein paar tausend Euro zu bauen, um dann einen Kür- bis einzupflanzen ist ja nicht gerade ökonomisch. Ständig aktuell zu sein bedingt einen Ressourcenverbrauch, den wir uns im 21. Jahrhundert nicht mehr leisten sollten. Aber da gibt es ja gottseidank noch den Trend des Upcyclings – aus Alt mach Neu. Wun- derbar im Garten umzusetzen! Die alte Badewanne als Miniteich oder verbogene Fahrradfelgen als Rank- gerüst. Ökologische Materialien mit hoher Lebensdauer sind das Gebot der Stunde – die Natur macht es uns vor. Bereits grübelnd, was ich mit mei- nen alten Fenstern im Garten bauen könnte, wünsche ich euch einen wun- dervollen Herbstbeginn! £ Hoop dein Uni ...bei Marlene Fröschl , Hoop-Flow-Trainerin aus Saxen Nachgefragt... Ich habe mit Hoopdance über YouTube- Videos begonnen. Mir war nicht klar, was für eine persönliche Bereicherung der Plastikreifen für mich sein würde. Abgesehen vom meditativen Zustand, dem „Flow“, den man erreicht, hat der Hula-Hoop mir geholfen, mein Körper- und Selbstbewusstsein sowie meine Kreativität zu steigern. Alles was man benötigt, sind Spaß und Freude! Also habe ich mich für die Trainer-Ausbildung entschieden, um die- ses wundervolle Gefühl weiterzuvermitteln. £ Wie lautet deine per- sönliche Hula-Story? marlene fröschll kontakt | 0699 19218590, marlenefroeschl@gmx.at momag 394 | september 2021 28 | mostvier tel magazin

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