momag 394 | SEPTEMBER 2021

Sie sind „schräg, dunkel, skurril, exzentrisch und haben viel schwarzen Humor“, tragen originelle Kostüme und konzertieren am 22.10. (19.30h) in der Pölzhalle in Amstetten. Mitspielen unter www.momag.at/gewinnen Oder schreib unter Betref f: Tiger Lillies per WhatsApp/SMS: 0650 5510222 oder per Post: momag, PF 9, 3340 Waidhofen/Ybbs Bitte Anschrif t & Tel.-Nr. angeben! Wir verlosen 3x2 Karten: The Tiger Lillies daniela matejschek young, wild, free Positives Denken magdalena ahrer | Weyer Schülerin am BRG Waidhofen/Ybbs magdalena.ahrer@aon.at Instagram: @magdalenaahrer W ir alle haben Sätze wie „Pessi- mistinnen leben länger“ schon des Öfteren gehört. Doch stimmt das wirklich? Ist der Optimismus, auf den so viele schwören, in Wahrheit gar nicht das Optimum, sondern einfach nur naiv? Hätte man mir diese Frage vor ein paar Monaten gestellt, wäre es mir nicht schwer gefallen, sie mit ja zu beantworten. Ich bin schon im- mer eher mit einem mehr oder we- niger gesunden Misstrauen an alles herangegangen. Meine Devise laute- te: Wenn du nicht zu viel erwartest, kannst du nur positiv überrascht werden. Doch seit ich mich mit dem Einfluss unserer Gedanken auf Körper und Geist beschäftige, zeigt sich mir ein anderes Bild. Denn viele Studien zeigen, dass positives Denken nicht nur den mentalen Stresslevel senkt, sondern auch unser Immunsystem stärkt. Sogar die Lebenserwartung soll erhöht und das Risiko für Herz- Kreislauf-Erkrankungen abgeschwächt werden. Klingt fast zu gut, um wahr zu sein, oder? Natürlich ist es nicht sinnvoll, sei- ne Probleme „wegzulächeln“ oder kleinzureden, aber es kann helfen, nicht hinter jedem Kratzer gleich eine Blutvergiftung zu vermuten oder bei jedem Flug schon mit dem Absturz zu rechnen. Denn selbst wenn das Worst Case Szenario tatsächlich ein- tritt: Wer sich schon vorher alle mög- lichen Horrorgeschichten ausmalt, leidet doppelt. Erst einmal Ruhe zu bewahren, ist hier wohl die bessere Option. Das klingt natürlich leichter gesagt als getan, aber es lohnt sich. Also lasst uns versuchen, das Posi- tive zu sehen, so wie wir uns über die Sterne am Nachthimmel freuen, anstatt uns über die Dunkelheit da- zwischen zu beklagen. Lasst uns klein anfangen, zum Beispiel damit, uns jeden Abend drei schöne Momente des Tages in Erinnerung zu rufen. Lasst uns den Fokus auf die Dinge setzen, die uns glücklich machen anstatt den Blick nur auf das zu richten, was gerade nicht so läuft. Gerade in Zeiten wie diesen ist es besonders wichtig, po- sitiv zu bleiben – vor allem, weil es die eigene Lebensqualität verbessert. Also, worauf wartest du noch? £ und die Wahrnehmung optimiert. Worauf muss man am Anfang aufpassen? Viele plagen sich mit viel zu kleinen, viel zu schweren Rei- fen. Hier gibt ’s auch öfters blaue Flecken und Schmer- zen im Bauch- oder Rücken- bereich. Das Erfolgserlebnis ist mit so einem Reifen na- türlich sehr viel geringer. Der aufgestellte Reifen sollte vom Boden weg mindestens bis zum Bauchnabel reichen. Bei stärker gebauten Menschen auch gerne bis zur Brust. Für den „Hoopdance“ verwenden wir ausschließlich Reifen, die weniger als ein Kilo- gramm wiegen, ohne Noppen, Wellen oder Magneten. Alters- beschränkungen gibt es nicht, be- reits Kinder ab vier Jahren kön- nen das Bauch- hooping erlernen, es hängt von der allgemeinen Ent- wicklung und den kognitiven und ko- ordinativen Fähigkei- ten ab. Auch nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Solange man sich wohlfühlt und auf den eigenen Körper hört, kann jeder und jede die Hüften schwingen! Was hat es mit den Gewichten auf sich? Die Leute haben oft die Vor- stellung, dass mehr Gewicht am Hula-Hoop die Polster um die Hüften schneller ver- schwinden lässt. Tatsächlich ist es so, dass es viel anstren- gender und schwieriger ist, leichtere Reifen am Bauch zu halten. Mit den schwe- reren Reifen muss man die Bauchmuskeln anspannen, um eben keine Schmerzen zu haben, mit den leichten Reifen muss man anspan- nen, um den Reifen oben zu behalten. Ich habe mit Sportwissenschaftlern, Phy- siotherapeuten und anderen Fachleuten gesprochen: An- geblich ist es so, dass man mit verschiedenen Gewich- ten andere Muskelgruppen trainiert. Mit Abnehmen hat das alles aber natürlich nichts zu tun, denn hier kommt es – auch beim Fitness-Hoo- ping – mehr drauf an, welche Übungen und Bewegungen du mit dem Reifen machst und dass du dem Körper immer wieder neue Herausforderungen gibst. Ich sehe tat- sächlich weder in Hinsicht auf die Fitness noch den Spaßfaktor ei- nen Sinn darin, schwere Reifen zu verwenden. Wie schaut es bei euren Reifen aus mit Regionalität? Da Hoopdance aus Ame- rika kommt, stammen sehr ...bei Kristin Bürbaumer , Hoop-Flow-Trainerin aus Seitenstetten Nachgefragt... Mich hat das vielfältige Bewegungs- spektrum fasziniert. Das Wichtigste war mir aber, diese lustige und unglaublich schöne Sportart wieder etwas populärer zu machen und andere dazu motivieren zu können. Beim Hoopen ist man immer ganz im Moment, es ist nicht möglich, dabei schwere Gedanken zu haben. Die Konzentration auf die Bewegung und den Augenblick befreit von allen Lasten und schafft ein ganz neues Körperbe- wusstsein. Hoopen macht Spaß, bringt dich ganz in den Augenblick, trainiert Körper und Geist, ist sexy und für jedes Alter geeignet. £ Warum hast du zu hoopen begonnen? franz pfaf fenbichler info | 0680 2478765, kristin.buerbaumer@gmx.net   thema | lifestyle momag 394 | september 2021 30 | mostvier tel magazin

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