momag 394 | SEPTEMBER 2021

Melk. Maschek: „Maschek macht Merkel“ – Kabarett. Das satirische Highlight des Spätsommers Melk. Gernot Kulis: „Best of 20 Jahre Ö3 Callboy“ – Kabarett. Die besten Anrufe, Pannen und Storys Linz. Oliver Pocher: „gefährlich ehrlich“ – Comedy vom „God- father of Social Media“ 10.9. | Wachauarena, 20h 02752 54060 wachaukulturmelk.at 12.9. | Wachauarena, 20h 02752 54060 wachaukulturmelk.at 16.9. | Posthof, 20h 0732 781800, posthof.at www.oliverpocher.de alexi pelekanos hans leitner sebastian igel  freitag 10. september bis samstag 18. september Reinsberg. Wieder, Gansch & Paul: „Ménage à trois“ mit der Trachtenmusik­ kapelle Reinsberg. 10.9. | Burgarena, 19.30h 07487 21388 kulturdor f.reinsberg.at roman rindberger lautschrift Viel Musi ohne Göd petra ortner | Petzenkirchen Musikredaktion & Veranstaltungskalender events@momag.at W as hast du vor dem geistigen Auge, wenn du an Musiker-Gagen denkst? Reichtum? Villen, Swimming- pools und tolle Autos? Nun, die aller- meisten Musikerinnen und Musiker können davon wohl nur träumen. In den letzten Jahrzehnten reduzierte sich deren Einkommen von Jahr zu Jahr. Einer Studie des Kulturministe- riums aus dem Jahr 2018 zufolge ver- dienten damals schon mehr als die Hälfte der Musikerinnen und Musiker in Österreich weniger als 5.000 Euro pro Jahr! Frauen verdienten hier um rund 25 Prozent weniger als Männer. Mitte August 2021 wurde nun ein Fall bekannt, bei dem professio- nelle Musikerinnen und Musiker für ein abendfüllendes Orchesterkon- zert im Burgenland gerade einmal 30 Euro als Gage erhielten. Und die meisten Einnahmen kommen durch Live-Auftritte zustande! Diese sind seit Anfang 2020 sehr rar geworden. Wenn man dann bei den wenigen Möglichkeiten auch noch lediglich mit einem „Taschengeld“ abgespeist wird, dann ist das bitter. Auch der Umsatz von physischen Tonträgern – die Produktion eines Albums mit 12 Songs kostet für Newcomer ins- gesamt rund 10.000 Euro – geht zu- rück. Wer sich dazu entscheidet, seine Musik auf Streaming-Plattformen – Spotify, Apple Music, Amazon Music oder Deezer – anzubieten, der muss damit rechnen, pro Stream zwischen 0,00348 und 0,01123 Dollar zu erhal- ten. Bringt also für junge, aufstre- bende Musiker auch nichts. Denn um genügend Klicks und Hörer zu bekommen, um mit Streaming Geld zu verdienen, muss man auch hier schon einen bekannten Namen ha- ben. Natürlich kann um Fördergelder angesucht werden, doch auch die be- kommt nicht jeder einfach so. Es gibt also viel Musik und dafür sehr wenig Geld. Was sehr schade ist, denn Musik zu machen ist wirk- lich viel Arbeit. Und sollte daher auch besser entlohnt werden. Ob die der- zeitigen Diskussionen darüber den Musikerinnen und Musikern besse- re Konditionen bringen werden? Ich wünsche es ihnen. £ 72 | mostvier tel magazin photokitchen hübner E s wird ein Abend, der sich anfühlt wie eine musikalische Reise auf der legendären „Route 66“ quer durch die Vereinigten Staaten von Amerika. Von Rock‘n‘Roll über Gospel hin zu Rhythm & Blues, von funky Soulmusic zu den größten Balladen der Musikgeschichte. Songs, die selbst nach Jahrzehnten auf jeder Playlist der Radiostationen stehen. Gemeinsam mit Dennis Jale & The Ridin‘ Dudes lädt das „Symphonische Orchester des Musikvereins Amstetten“ – 60 Musikerinnen und Musiker unter American Evergreens  Ein ultimatives Musikevent 10.9. | Pölzhalle, 19.30h 07472 601-454 avb.amstetten.at der Leitung von Stephan Jandl – zum ul- timativen Musikevent ein. „The Ridin‘ Du- des“ haben die treibende Funktion der „Rhythmusgruppe“. Seit mittlerweile mehr als zwei Jahr- zehnten ist Dennis mit den „Original Mu- sikern“ und engsten Weggefährten von Elvis Presley weltweit unterwegs. Mit die- ser Show und den „Ridin‘ Dudes“ kehrt er zu seinen Anfängen zurück. Und genau wie damals stammen die musikalischen Arrangements aus der Feder von Robert Pussecker. £ Amstetten. Dennis Jale & The Ridin‘ Dudes und das Symphonische Orchester des Musikvereins Amstetten Pöchlarn. Oskar Kokoschka – Aus der Perspektive eines Sammlers Sonderausstellung 2021 www.oskarkokoschka.at Frühe, selten gezeigte Zeichnungen, Postkartenentwür fe, Aquarelle der Dresdner Jahre sowie Landschafts- und Aktdarstellungen aus dem Exil bieten einen breiten Querschnitt durch das Leben und Werk des großen Malers, Grafikers und Dramatikers. Eine span- nende Zeitreise durch ein intensives Künstlerleben. £ Bis 26.10. | Kokoschka Haus, täglich 10–17h 02757 7656, 02757 2310-14 wien 2021 | fondation oskar kokoschka, vevey 2021

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