momag 397 | WINTER 2021/22

Pflege. Nicht immer war dies ein eigener Beruf, die Aufgabe wurde früher vorwiegend von der Familie übernommen. Heute gibt es verschiedene Möglichkeiten. ster begannen auch, Kran- kenhäuser zu gründen. Die Pflegerinnen wurden von Ärzten geschult als deren Assistentinnen und führten die Krankenpf lege dann selbstständig durch. Erst ab Mitte des 20. Jahr- hunderts wurde aus der Pflege ein professioneller Dienstleistungsberuf. Wei- tere spezialisierte Gesund- heitsfachberufe entstanden, die man in Krankenpflege- K ranke, schwache oder behinderte Familienmit- glieder wurden imGroßfami- lienverband meist von den Frauen versorgt, zusätzlich zu den Kindern. Darüber hi- naus gab es immer wieder Menschen, die sich im Sinne der Nächstenliebe um Be- dürftige kümmerten, auch außerhalb des eigenen Ver- wandtenkreises, meist al- leinstehende Frauen oder Nonnen. Verschiedene Klö- colourbox.com Im Wandel info | FS Kleinraming, 0732 7720-33500 lwbfs-kleinraming.post@ooe.gv.at www.ooe-fachschulen.at/kleinraming Tag der offenen Tür: 15.1., 10–16h Nachwuchs für den Pflegesektor. Die Fachschule Kleinraming erweitert ihr Lehrangebot Z usätzlich zur dreijährigen Fachschu- le für landwirtschaftliche Berufe gibt es heuer erstmals einen vierten Jahrgang, der die Ausbildung für die Fachsozialbetreuung Altenarbeit in- klusive Pflegeassistenz ermöglicht und damit hervorragend auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen unserer immer älter werdenden Ge- sellschaft reagiert. Es handelt sich dabei um eine ge- setzlich geregelte Kooperation mit der Altenbetreuungsschule. Schwer- punkte wie professionelle Pflege, Medizin, Hygiene, Kommunikation und Qualitätsmanagement stehen auf dem Lehrplan. Von der korrekten Blutabnahme über das Bandagieren bei Menschen mit Thrombose bis hin zur Vermittlung anatomischer Grund- lagen erhalten die jungen Menschen wichtiges Rüstzeug für eine erfolg- reiche Zukunft im Pflegebereich. Auch die Arbeit etwa mit sehbehin- derten oder gehörlösen Menschen wird im Rahmen von Exkursionen in der Praxis vermittelt. Praktika sind im Altenbereich, in Krankenhäu- sern sowie in der mobilen Pflege zu absolvieren. Abschließend verfas- sen die Schülerinnen und Schüler zudem eine Facharbeit. Die Berufs- aussichten nach der Ausbildung sind hervorragend. Aktuell gelten als Voraussetzungen für die Aufnahme der positive Abschluss der dreijäh- rigen Ausbildung an einer landwirt- schaftlichen Fachschule im Ausbil- dungsschwerpunkt Gesundheit und soziale Berufe, sowie die Absolvierung der Ausbildung für die Heimhilfe. £ mk Ausbildung für Sozialberufe lwbfs kleinramiing impressum 3340 Waidhofen a/d Ybbs, Seebachgasse 5, 0650 5510 222, of f ice@momag.at Medieninhaber: momag e.U., FN 392758k (LG St.Pölten) | Herausgeber: Werner Fally, werner@momag.at Chefredaktion: Michaela König MA, michie@momag.at | Musikredaktion: Petra Ortner, petra@momag.at Assistenz & Social Media: Christina Fally, online@momag.at Autorinnen und Autoren: Magdalena Ahrer, Mag. Michaela Auer, Ing. Viktor Filzwieser, Ylva Hintersteiner, Siegrun Luegmayer, Sonja Raab, Doris Schleifer-Höderl, Gabriele Schramel Kolumnistinnen: Peter Brandstetter, Dr. Sabine Fischer, Artis Franz Jansky-Winkel, Ing. Stefan Kastenhofer, Martin Matheo, Andrea Stiftner, Gerhard Stubauer BA Anzeigenberatung: Kathrin Pichler, kathrin@momag.at | Martina Haselgrübler, martina@momag.at Kleinanzeigen, Abo, Verwaltung: Maria Schoißwohl, maria@momag.at Grafik & Layout: Helmut Hirner, grafik@momag.at | Druck: Druckerei Berger, 3580 Horn, www.berger.at Erscheinungsort/Verlagspostamt: A-3340 Waidhofen an der Ybbs Unabhängige Zeitschrift zur Förderung von Wertschätzung und Zusammenarbeit in der Region Mostviertel. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht die Meinung des Herausgebers wieder. Für den Inhalt von Inseraten haften die Auftraggeber. Autorinnen sind für den Inhalt ihrer Beiträge selbst verantwortlich. Die Schreibweise ist zugunsten der Lesbarkeit nicht geschlechtsneutral, die jeweils anderen Geschlechter (die ja laufend mehr werden) sind immer mit-gemeint. schulen erlernen konnte. Eine der Vorreiterinnen war Florence Nightingale, die Ende des 19. Jahrhunderts lebte und auch Henry Du- nant, den Begründer des Roten Kreuzes, wesentlich beeinflusste. Unterstützung im Alltag Heute ist durch die steigende Berufstätigkeit der Frauen nicht mehr automatisch  thema: generationen momag 397 | winter 2021/22 34 | mostvier tel magazin

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