momag 397 | WINTER 2021/22

ging es rapide bergab. Am 13. November 2021 wur- de er in den Tiefschlaf ver- setzt und nach Sankt Pölten überstellt. Fünf Monate lang war Markus auf diverse Ge- räte angewiesen, die ihn am Leben hielten. Große Stütze in dieser Zeit war seine Frau Elbisa, die trotz der begrün- deten Zweifel der Ärzte im- mer an seine Genesung ge- glaubt hat. Bei der Entlassung aus der Intensivstation im April 2021 war der Sportler mit verschie- denen Nachwirkungen kon- frontiert: Er musste immer noch externe Luftzufuhr in Anspruch nehmen, konnte nicht selbst gehen, schrei- ben oder essen, da die Mo- torik nicht mitspielte. Auch das Gedächtnis war weg. Um diese Fähigkeiten zu- rückzuerhalten, ging es zur Reha, die Markus allerdings nach acht Tagen abbrach. Er erklärt: „Wenn man mit sei- nem Körper über 30 Jahre lang arbeitet, kennt man ihn und weiß, was man sich zu- trauen kann.“ Das Programm auf Reha war für seine früher gewohnten Trainingsverhält- nisse etwas zu langsam und daher beschloss er, sich selbst in den eigenen vier Wänden wieder aufzubauen. Selbstgestrickte Reha Im Mai begann das Training. Zuerst ging es noch mit dem Rollstuhl ins Fitnessstudio, weil das Gehen immer noch nicht klappte. Insgesamt verlor und gewann der Bo- dybuilder in den fast zwölf Monaten 102 Kilogramm an Körpergewicht. Mit 156 kg ins Klinikum eingeliefert, verließ er es mit 96 kg und ist zurzeit zurück auf 139 kg. Etwas, das weder Ärzte noch Trainingskollegen für mög- lich hielten. Nur mit der Luftzufuhr hat er bis heute zu kämpfen und zwei Finger, sowie die groß- en Zehen sind unbeweglich. Dennoch: Dass diese schnel- le und extreme Genesung möglich war, ist zum einen auf den trainierten und ge- sunden Zustand von Markus Zehethofer vor der Erkran- kung zurückzuführen, zum anderen aber vor allem auf seine mentale Stärke. Unter dem klassischen Motto „Geht ned, gibt ’s ned“ konnte er sich selbst motivieren, um wieder auf ein körperliches Niveau zu kommen, das sei-   menschenbild bewusst sein Durchhalten oder ins Loch fallen andrea stiftner | Waidhofen a/d Ybbs Dipl. Hebamme, Dipl. Holistische Kinesiologin, Verein für naturnahes forschendes Lernen. andrea.stif tner@gmx.at , www.zebenholz.at I n unserem neuen Zeitalter mag es jetzt manchmal eng erscheinen, aber wie „White Eagle“ von den Indi- anern voller Demut mahnt: „Wer jetzt mit Liebe und sozialem wahrhaften Engagement zusammenhält, wird es gut durchstehen, die Restlichen fallen ins Loch. Eine natürliche Selektion, damit die Welt heilen kann. Ich brauche keine vermeintlichen Klugscheißer, die gut bezahlte Hyp- nose mit der Menschheit betreiben und von ihrer angeborenen Liebe, Demut und Achtsamkeit so gut wie alles verloren haben. Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt. Wir mo- tivieren andere Menschen, ebenso nach ihrem eigenen Gefühl Schritt für Schritt ihre prestigeträchtigen in echt lebenswerte und nachhaltige Lebensumstände zu ändern. Und vor allem sinnvolle Zusammenarbeit mit anderen natürlichen Individuen zu ermöglichen. Nach dem Resonanzgesetz ge- schehen laufend neue phänomenale Erfahrungen, weil man gute Sachen anzieht, wenn man Gutes denkt! Ein riesen Permakulturhof beschert uns alle hochwertigen Grundversorgungs- und Lernmöglichkeiten, die man für einen gesunden Körper und die Seele braucht. Menschen schmeißen ihre guten Jobs über den Haufen und bauen für die Region einen optima- len Betrieb auf. Einfach deswegen, weil es SINN macht, sowie GLÜCK und ZUFRIEDENHEIT bringt – für alle, die daran teilhaben. Ich finde diese Zeit sehr spannend, wo man laufend von neuen Menschen mit deren entste- henden Projekten mit riesigem En- thusiasmus regelrecht angesteckt wird! Das Lernen ist im Natürlichen unaufhaltbar und unendlich berei- chernd. Als Freilernerfamilie dürfen wir dieses erschaffene Privileg mit vielen anderen teilen und gegen- seitige Erfüllung und Hilfe in allen Lebenslagen dankbar ernten. Halte durch, du geile mündige Sau (Schweine sind sehr intelligent!), das Licht ist immer stärker als die Dunkel- heit! Es dauert nicht mehr lange. Aus geburtstechnischer Sicht ist der Kopf schon geboren in unserem jetzigen Prozess, jetzt heißt es nochmals at- men und entspannen, dann wird das Kind gut geboren! £ »Ohne die Verfassung, in der ich vor meiner Erkrankung war, hätte ich es nicht überstanden.« 6 | mostvier tel magazin Nachhaltige Haarentfernung I nnovation wird in der Kosmetikindustrie groß geschrieben, auch im Be- reich dauerhafter Haar- entfernung: Endlich ist der skeptische Nach- geschmack der frü- heren IPL-Methode Geschichte. Das top- moderne Verfahren, das die Haut während der gesamten Behand- lung kühlt und die Haar- wurzel effizient erkennt, heißt „zodiac“. Benida Turselji freut sich darauf, vielen Frauen und Männern das lästige Ra- sieren und schmerzhafte Epilieren nachhaltig zu er- sparen. Die Energie wird beim Diodenlaser nämlich gezielt auf die gewünsch- ten Spots konzentriert, xxx manfred baumann

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