momag 400 | April 2022

Nähr-Stoffe Gesunde Selbstversorgung. Immer mehr Menschen legen Wert darauf, hochwertige Nahrung zu beziehen, die möglichst keine weiten Reisen hinter sich hat. Überlegungen miteinbezo- gen werden. Steht durch das Bewirt- schaften eines eigenen Gar- tens das geerntete Gemüse frisch zur Verfügung, so ist dies selbstverständlich auch mit Aufwand verbunden. Die Fürsorge für die Pflanzen ist aber auch die Garantie da- J a! Der Frühling ist da, und den Garten-Fans juckt es schon gewaltig unter den Fin- gernägeln. Zahlreiche Most- viertlerinnen und Mostviert- ler hegen und pflegen einen eigenen Gemüsegarten – sei es am Boden oder, immer häufiger, in Hochbeeten. Wer dafür keine Zeit oder Muße hat, kann aber auch auf die heimische Landwirtschaft zurückgreifen. Rechnet sich eigenes Gemüse? Auch die Ernährung ist ein Posten im Haushaltsbud- get, der weise kalkuliert werden möchte. Nach wel- chen Faktoren beurteilt wird, hängt maßgeblich damit zusammen, worauf jemand Wert legt: Quantität, Qua- lität, Regionalität oder be- queme Einkaufsmöglichkeit sind Schlagworte, die in die von michie könig andrea stiftner | Waidhofen a/d Ybbs Dipl. Hebamme, Dipl. Holistische Kinesiologin Verein für naturnahes forschendes Lernen andrea.stif tner@gmx.at , www.zebenholz.at H abt ihr euch körperlich, räum- lich und geistig schon gereini- gt? Wildkräuter essen, schwitzen bei sinnvollen Tätigkeiten, Wanderungen oder in der Sauna, unnötige Sachen entrümpeln oder spenden, längst überflüssige mentale Einstellungen oder nicht mehr zufriedenstellende Arbeiten über Bord werfen. Gegen- seitige menschliche Hilfe, damit sich alle Beteiligten auf allen Ebenen wei- terentwickeln können, lässt einen zu- tiefst befriedigt und ruhig werden. Was nützt einem der vermeint- lich beste oder sehr bequeme Job, wenn er auf ehrlich zugestandener Ebene nicht mehr stimmig ist; Men- schen, Tiere oder die Natur zunichte macht, nur um im Leben irgendwie angenehmer über die Runden zu kommen? Zu schade für unser kurzes Leben hier auf dieser wunderbaren Erde. Wenn wir selbst trotz vieler Anregungen und Hinweise in Form von körperlichen oder seelischen Beschwerden die Warnzeichen zur Veränderung noch immer nicht er- kennen, ist es an der Zeit, ganzheit- liche Hilfe anzunehmen. Ansonsten läuft man Gefahr, in der Negativspi- rale zugrunde zu gehen. Wir haben bei uns weder Zeit noch Wille und Sinn für Kindergarten, Schu- le, regelmäßiges Einkaufen, starre Ar- beitszeiten, aktuelles vernichtendes Fernsehen, Radio oder Computer- spiele – NEIN, unsere Zeit ist uns zu heilig! Stattdessen restaurieren wir unsere Naturhäuser, betreiben öko- logische Gartenpflege, setzen neue Projekte um, besuchen Kurse fürs Weidenflechten und Insektenhotel bauen, genießen spontanes abend- liches Kesselgulasch, wochentags in Tierparks zu fahren oder wellnessen. Das Schönste ist es, jeden Tag wieder neu spontan selbst entscheiden zu können, was für Tätigkeiten wir heu- te wieder angehen – und abends zu- frieden beisammensitzen beim Essen und dankbar für einen schöpfungs- vollen Tag sein und auch betend wie die Schamanen allen anderen Wesen auf dieser Erde das Beste, Schutz, Ge- sundheit und Frieden zu wünschen. Was will nun DEIN eigenes inneres Kind? Gib es zu, es wird dich und an- dere glücklich machen! £ zum thema Ganzheitlicher Frühjahrsputz 6 2 7 4 1 3 8 9 1 5 7 6 3 2 9 4 4 3 8 2 8 7 5 4 2 6 1 4 9 5 sudoku nr. 427 | voi leicht für, jede Woche einige Zeit an der frischen Luft zu ver- bringen und sich zu bewe- gen. „Vieles an der Garten- arbeit erinnert mich sogar an Yoga-Übungen“, sagt Mi- chaela Fehringer vom Biohof Linden, die gemeinsam mit ihrem Mann Gerhard heuer in den dritten Erntezyklus ih- momag 400 | april 2022 16 | mostvier tel magazin

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