momag 401 | Mai 2022

Lehrjahre sind... Christina Jandl, die sich als HR-Generalistin bei Mondi Neusiedler mit der Lehre aus- kennt, weiß, dass das Thema „Was soll ich später einmal werden?“ oft mit Ängsten behaftet ist – bei den Eltern, sowie den Jugendlichen sel- ber: „Es wird befürchtet, einen falschen Lehrberuf gewählt zu haben. Wichtig ist jedoch, den jungen Menschen mitzu- geben, auf sich zu vertrauen, die Stärken und Fähigkeiten herauszufinden und natür- lich das, was Spaß macht. Schnuppermöglichkeiten zu nutzen, um unterschied- liche Branchen und Berufe kennenzulernen, neugierig sein und sich auch auf etwas Neues einzulassen. Man kann im Grunde keine falsche Ent- scheidung treffen. Die Leh- re ist nur der erste Schritt in eine zukünftige Tätigkeit und vor allem auch eine sehr gute Basis, auf der aufgebaut werden kann. Es gab noch nie so viele Weiterbildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten wie jetzt und jeder hat die Chance, diese zu nutzen, um so seine Zukunft selbst zu gestalten.” Während bei Mondi Neusiedler eine fach- lich fundierte Ausbildung in V iele von uns denken noch in alten Mustern. „Ich will schon, dass der Bub mal stu- dieren geht“, hört man von Eltern, oder „Zumindest die Matura soll sie schon machen, bevor sie weiß, was sie ein- mal arbeiten möchte.“ Dabei legt ein Lehrberuf ein Fundament, das mit einem sicheren, fachlich fundierten Job, sämtlichen Möglichkeiten der Weiterbildung und auch finanzieller Unabhängigkeit seinesgleichen sucht! Blick nach vorn Fachkenntnis ist genau das, was überall gesucht wird. Be- stimmt sind nicht alle Men- schen für handwerkliche Leistungen geeignet – wer es aber ist, hat damit beste Voraussetzungen für die be- rufliche Zukunft. von michie könig Bei Welser Profile legt man viel Wert auf gute Kommunikation auf Augehöhe.  mondi neusiedler sabine fischer | Hollenstein/Ybbs Psychologisch-spirituelle Beratung & Naturerfahrung, info@sabinef ischer.at www.sabinef ischer.at W ir alle wünschen uns Glück und Zufriedenheit. Auf der Suche danach probieren wir uns durch alle möglichen Erfahrungen, Dinge und Menschen. Das klappt für eine gewisse Zeit. Dann gewöhnen wir uns daran, das Ersehnte wird selbstverständlich und wir halten Ausschau nach Neuem. Wir kommen damit nie an ein Ende, finden nicht zu bleibender Zufrieden- heit und innerem Frieden. Warum ist das so? Finden wir einfach nicht das, den oder die Richtige? Es ist unmöglich, in der Welt der Form dauerhaftes Glück zu finden. Alles Materielle ist ständiger Verän- derung unterworfen und leidvolle Erfahrungen sind untrennbar ver- knüpft mit dem (noch) vorherrschen- den egozentrischen Bewusstsein. Es lohnt sich also, den inneren Reichtum zu entdecken, das Herz zu öffnen für das Göttliche, für die Welt und die ganze Menschheitsfamilie. Unterwegs bringt es aber schon Erleichterung, wenn wir uns von belastenden Prä- gungen befreien, wie zum Beispiel: Besser ist der Feind von gut. – Wenn es nie (gut) genug ist, kommen wir nicht zur Ruhe. Zu hohe Ansprüche und Erwartungen verhindern den Blick auf das Gute, das jetzt gegen- wärtig ist. Bist du damit zufrieden? – Diese Frage kann wie ein Vorwurf klingen! Unsere Leistungsgesellschaft benö- tigt Menschen, die ständig weiter streben. Um aus dem Hamsterrad auszusteigen, entgegne: „Ja, ich bin zufrieden und brauche nicht mehr.“ Nichts ist schwerer zu ertragen, wie eine Reihe von guten Tagen. – Wir sind so an Anstrengung, Druck und Sorgen gewöhnt, dass wir unruhig werden, wenn es länger ruhig und friedlich ist. Tief in uns gibt es etwas, das am Leid festhält. Ist dein Glas halb voll oder halb leer? – Garantiert unzufrieden macht die Neigung, sich auf jeden kleinen Feh- ler und Mangel zu konzentrieren und dabei das Gute zu übersehen. Wenn du diese einengenden Hal- tungen abstreifen willst, mache dir klar, dass es deine Gedanken sind, die deine Tage dunkler färben – und da du deine Gedanken ändern kannst, kann dein Leben täglich leichter und lichtvoller werden! £ panoptikum Bist du zufrieden? »Wichtig ist es, jungen Menschen mitzugeben, auf sich zu vertrauen, die Stärken und Fähigkeiten herauszufinden und natürlich das, was Spaß macht.« Christina Jandl, Mondi Neusiedler momag 401 | mai 2022 32 | mostvier tel magazin

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