28.01.2016 0 Kommentare

Feste feiern und genießen: Leitfaden zur Suchtprävention im Pielachtal.

Die  Kleinregion Pielachtal ist nicht nur in Sachen Dirndlfrucht sehr aktiv. Die Gemeinden des Pielachtales setzen sich auch intensiv mit dem Thema „Suchtprävention“ auseinander.

Karl Grubner, Daniela Mitterer, Vize-Bgm. Franz Singer, Bernhard Fischer, Bgm. Kurt Wittmann, Vize-Bgm. Christine Kerschner, Edith Kendler, Lutz Köllner, Mag. Karin Peter, Loisi Secnicka, Bgm. Franz Größbacher Foto: Regionalbüro Pielachtal

Karl Grubner, Daniela Mitterer, Vize-Bgm. Franz Singer, Bernhard Fischer, Bgm. Kurt Wittmann, Vize-Bgm. Christine Kerschner, Edith Kendler, Lutz Köllner, Mag. Karin Peter, Loisi Secnicka, Bgm. Franz Größbacher
Foto: Regionalbüro Pielachtal

Bei einer Veranstaltung am 27. Jänner 2016 konnte die Arbeitsgruppe für Suchtprävention im Pielachtal und die Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal den Leitfaden “Feste feiern und genießen” präsentieren. Entwickelt wurde dieser Behelf für Veranstalter im Pielachtal, wie beispielsweise Vereine, Schulen, Gemeinden, Gastronomen und für alle Veranstaltungsorganisatoren. Initiator des Leitfadens war die gemeindeübergreifende Arbeitsgruppe für Suchtprävention mit engagierten Personen aus Schwarzenbach/Frankenfels und Weinburg. Die Auflage von 4.000 Stück wird tatkräftig in der Region verteilt. Der Leitfaden und die Entwicklung einer gemeinsamen Veranstaltung nach den Festkulturkriterien ist ein gefördertes „Tu was“-Projekt. Es erhält dadurch finanzielle Unterstützung vom Sozialfestival „Tu was, dann tut sich was.“

Gemeindeübergreifende Zusammenarbeit

Zum Thema Suchtprävention im Pielachtal erarbeiten geschulte Gemeindeteams – teilweise gemeindeübergreifend – Maßnahmen und Projekte, die zur Suchtprävention umgesetzt werden sollen. Unter anderem ist dabei der Leitfaden entstanden. Dieser Behelf gibt Tipps und Anregungen, wie Veranstaltungen und Feste genussorientiert und erfolgreich inszeniert werden können und welche positiven Effekte und Vorteile eine Fest- und Genusskultur für Veranstalter und Gastronomen bringt. „Durch dieses Projekt wird die Pielachtaler Bevölkerung zum Thema Sucht sensibilisiert und stärkt den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol und anderen Genussmitteln. Ich bin begeistert von der positiven Resonanz in der Bevölkerung und das zeigt, dass wir Pielachtaler Verantwortung übernehmen für jetzige und zukünftige Generationen“, so der Obmann der Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal, Bürgermeister Kurt Wittmann.

Workshop im Februar

Im Rahmen der Veranstaltung wurde bei einem Workshop von den aus den verschiedensten Bereichen anwesenden Personen von der Landjugend, Schulen, die verschiedenen Vereine und Gemeindevertreter gemeinsam erste Ideen und Maßnahmen zur Umsetzung für die Praxis erarbeitet. In einem nächsten Schritt geht es darum, gemeinsam eine Veranstaltung in der Region anhand der Tipps und Anregungen im Leitfaden zu entwickeln und zu organisieren. Dazu findet am 24. Februar 2016 ein weiterer Workshop statt. Eingeladen zur Mitarbeit sind alle Pielachtaler die Interesse haben. Dabei freut sich das Regionalbüro Pielachtal ebenso über so über Bürger die an einer Mitarbeit interessiert sind.

Wie alles began

Mit dem BürgerInnenrat wurde 2012 von den mittels Zufallsauswahl teilnehmenden Pielachtalern festgehalten, dass „Sucht“ im Pielachtal ein zentrales Problem ist. Die Kleinregion Pielachtal hat das zum Anlass genommen und die Suchtprävention in der regionalen Zusammenarbeit aufgegriffen. Fachlich begleitet werden Arbeitsgruppen zur Suchtprävention im Pielachtal, wie auch bei der Erstellung des Leitfadens im Pielachtal, durch Lutz Köllner von der Fachstelle für Suchtprävention NÖ und dem NÖ Jugendcoach. Als Servicestelle berät die Regionalberaterin der NÖ Regional GmbH, Karin Peter, das Projekt. Kleinregionsmanagerin Edith Kendler hält die zentralen Projektfäden in der Hand.

info | Regionalbüro Pielachtal

Rubrik:: Mostviertel

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