24.09.2019 0 Kommentare

Filmtipp: VOM LOKFÜHRER, DER DIE LIEBE SUCHTE

Filmvorführung: VOM LOKFÜHRER, DER DIE LIEBE SUCHTE  |  Drehbuch u. Regie: Veit Helmer, Deutschland, 2018, 90 min.

Wann: Dienstag, 24. 09. (dF) | Mittwoch, 25. 09. (OmU) | 19.30 Uhr im Guckguck

Wo: Kinosaal Guckguck, Linzerstr. 1, 3300 Amstetten

Zum Film:

Veit Helmer ist Mittelasien seit vielen Jahren eng verbunden; er hat dort an verschiedenen Filmhochschulen gelehrt und bereits mehrere Filme gedreht. Die originelle Geschichte dieses Films hat der Regisseur und Drehbuchautor auf Basis seiner eigenen Erfahrungen auf einer Urlaubsreise entwickelt.

Held des Films ist der Lokführer Nurlan: Seit Jahrzehnten lenkt er lange Güterzüge mit altertümlich anmutenden Lokomotiven durch Aserbaidschans atemberaubend schöne Berglandschaft. Auf seinen Fahrten kommt Nurlan stets durch ein Arme-Leute-Wohnviertel der Hauptstadt Baku, in dem Bretterbuden-Häuser dicht an die Gleise gebaut sind. Die Bewohner leben hier ganz selbstverständlich mit dem Schienenverkehr: Sobald ein Zug heranrollt, warnt der kleine Aziz die „Anrainer“ mit einer Trillerpfeife vor dem Zug. Doch oft bleiben Dinge an der Lokomotive hängen; meistens sind es Wäschestücke, wenn es die Frauen nicht rechtzeitig geschafft haben, ihre über die Gleise gespannten Wäscheleinen rechtzeitig abzunehmen.
Auf diese Weise gerät Nurlan einmal ein zarter, blauweißer Spitzen-BH in die Hände. Wem mag er gehören? Nurlan nimmt den BH mit nach Hause, wäscht ihn und macht sich am nächsten Tag fest entschlossen auf die Suche nach der Besitzerin. Wie man sich nur unschwer vorstellen kann, gestaltet sich diese Suche aber als nicht ganz einfach …

Das Bemerkenswerte an diesem Film ist, dass er praktisch ohne Dialoge auskommt und seine Gags allein aus der Situationskomik erzielt. Ein kurzweiliger Spaß, bei dem Mimik und Gestik der Figuren für sich sprechen.

Foto: © 2019, Thimfilm

Infos auf: www.perspektivekino.at

Rubrik:: Kultur, Mostviertel

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