15.04.2014 0 Kommentare

Flusslandschaft gesichert: Frei fließende Ybbs im Bereich Ofenloch zum Naturdenkmal erklärt.

Ofenloch, Sobotka, Heilingbrunner, Pernkopf

Im Bild (v.l.): LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka, Präsident Dr. Gerhard Heilingbrunner (Umweltdachverband), LR Dr. Stephan Pernkopf. Foto: NLK Filzwieser

St. Pölten | Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka und Umweltlandesrat Stephan Pernkopf besichtigten gemeinsam mit Gerhard Heilingbrunner, Präsident des Umweltdachverbandes das Ofenloch, eine schluchtartige Strecke der Ybbs, die nun nach dem NÖ Naturschutzgesetz zum Naturdenkmal erklärt und damit dauerhaft unter Naturschutz gestellt wird. Überlegungen für ein Kraftwerksprojekt fallen flach.

Für Sobotka und Pernkopf ist das Naturdenkmal Ofenloch ein Meilenstein des Natur- und Gewässerschutzes in NÖ: „Bis vor wenigen Monaten bestanden genau für diesen Abschnitt der Ybbs Überlegungen für ein Kraftwerksprojekt, das diese einzigartige Flusslandschaft unwiederbringlich zerstört hätte. Mit der Erklärung zum Naturdenkmal haben wir sichergestellt, dass dieses landschaftliche und ökologische Juwel auch zukünftig erhalten bleibt.“

Die Ybbs ist im Ofenloch im Gemeindegebiet vom Opponitz von herausragender ökologischer Bedeutung. Die Flusslandschaft besticht mit ihrem einzigartigen Schluchtcharakter, tosendem Wasserlauf, meterhohen Felswänden und ihrem glasklaren, türkis schimmernden Wasser. Zudem ist der Abschnitt ein nicht nur in Niederösterreich höchst selten gewordener ursprünglicher Flusstyp mit hohem morphologischem Wert.

„Dass dieses Naturjuwel nunmehr auch für unsere Kinder rechtlich abgesichert und als Naturdenkmal unter Schutz gestellt wurde, war dem Umweltdachverband und mir seit langem ein besonderes Anliegen und freut mich als Alt-Waidhofner und Liebhaber des Ybbstales ganz besonders“, so Gerhard Heilingbrunner, ehrenamtlicher Präsident des Umweltdachverbandes.

Rubrik:: Mostviertel

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