20.11.2017 0 Kommentare

Gemeinden, Privatpersonen und Betriebe nun gleichgestellt.

Der Impuls kam vom Ybbsitzer Unternehmer Friedrich Riess (Riess Kelomat), profitieren werden alle an Elektromobilität interessierten Betriebe in Niederösterreich: Bei der Errichtung einer Elektrotankstelle müssen Firmen nur eine Bauanzeige einreichen, eine Betriebsstättengenehmigung ist nicht notwendig. Gemeinden, Privatpersonen und Betriebe sind damit gleichgestellt. Landesrätin Petra Bohuslav hat sich für diese Verwaltungsvereinfachung eingesetzt. „Eine Win-Win-Situation für Verwaltung und Unternehmen“, betonte die Wirtschaftslandesrätin bei einem Besuch der Firma Riess in der Vorwoche.

E-Turbo für den ländlichen Raum: Unternehmen in Niederösterreich können E-Ladestationen durch eine Verwaltungsvereinfachung nunmehr unkompliziert errichten.
Foto: eisenstrasse.info

Über das vereinfachte Genehmigungsverfahren freute sich nicht nur Friedrich Riess, sondern auch Thomas Knapp von der Firma IMC, dessen Firmensitz im Wirtschaftspark Ybbstal liegt und der mit einer eigenen E-Auto-Flotte und einer E-Ladestation voll auf Elektromobilität setzt. „Beide Betriebe sind Partner unserer Initiative ‚eMobil in der Eisenstraße‘, bei der wir gemeinsam mit der Nachbarregion Moststraße einen Schwerpunkt auf dieses Zukunftsthema gesetzt haben“, erklärte Eisenstraße-Obmann Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger.

64 E-Zapfsäulen entstanden über die beiden LEADER-Projekte in den Regionen Most- und Eisenstraße. Innovationspotenzial entwickelte das Projekt auch durch seine Verknüpfung mit touristischen Angeboten und Ausflugsrouten für Emobilisten.

Eisenstraße Niederösterreich, eisenstrasse.info

Rubrik:: Mostviertel

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