30.10.2018 0 Kommentare

Gemeinsam eine nachhaltige Zukunft gestalten

Das Klima verändert sich, Tier- und Pflanzenarten sterben aus. Trinkwasserbestände, Wälder und fruchtbares Land werden immer weniger: Umstände, mit denen unser Planet jeden Tag zu kämpfen hat. Um das Leben auch in Zukunft lebenswert auf der Erde zu gestalten, müssen natürliche Ressourcen und empfindliche Ökosysteme mit nachhaltigen Maßnahmen geschützt werden.

Foto: Wirtschaftskammer Niederösterreich

Mit dem Auto zur Arbeit fahren, Wäsche waschen oder Abendessen zubereiten – es sind die ganz alltäglichen Dinge, die jeden Tag unzählige Ressourcen verbrauchen und von Jahr zu Jahr steigt der Konsum noch weiter an. Alleine in Österreich werden rund 0,9 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle jedes Jahr produziert. Davon werden 28 Prozent wiederverwertet, etwa 71 Prozent verbrannt und rund ein Prozent deponiert (Stand: 2015). Die recycelten Abfälle dienen als Ausgangsmaterial für neue Produkte und dank thermischen Behandlungen kann neue Energie gewonnen werden. Das Ziel der EU ist es bis 2030 alle Kunststoffverpackungen in Europa recyclingfähig zu machen, den Verbrauch von Einwegkunststoffen zu reduzieren und die Verwendung von Mikroplastik zu beschränken.

Mit kleinen Schritten Großes bewirken

Diverse Rohstoffe, Wasser, Energie und fruchtbarer Boden sind die Grundlage für jedes Leben auf der Erde, daher muss die Denkweise deutlich nachhaltiger werden, um auch weiterhin gut auf der Welt leben zu können. Sowohl die Ernährung, Bekleidung, Freizeitgestaltung und Mobilität als auch die Wohnsituation und Reiselust jedes einzelnen Menschen hat großen Einfluss auf die Umwelt. Daher können sich bereits kleine Veränderungen der Gewohnheiten im Alltag sehr positiv auf den Zustand der Erde auswirken. „Mit Engagement und Motivation kann jeder von uns wirtschaftliche und nachhaltige Erfolge erzielen. Als Deponiebetreiber sowie Abfallsammler und -behandler ist es mir ein Anliegen, meine Erfahrungen und mein Wissen einzubringen sowie meinen Beitrag für konstruktive Lösungsansätze zu liefern. Aufgrund der stetig wachsenden Herausforderungen, wie die zunehmenden Veränderungen von Entsorgungsprozessen durch gesetzliche Anforderungen, ist es umso wichtiger, unsere Mitglieder ständig auf dem Laufenden zu halten. Wir setzen uns als Fachgruppe für klare und rechtliche Regelungen ein und tragen Verantwortung für eine intakte Umwelt“, ist Ing. Gerhard Schauerhuber, Fachgruppenobmann „Entsorgungs- und Ressourcenmanagement“ der Wirtschaftskammer Niederösterreich, überzeugt.

Die Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement der Wirtschaftskammer Niederösterreich will gemeinsam mit Bildungseinrichtungen, Betrieben, öffentlichen Einrichtungen und Start-ups an der Erhaltung und Wiederherstellung einer sauberen Umwelt in Niederösterreich arbeiten. Nun sind kreative Köpfe gefragt, die ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung der Abfallwirtschaft leisten wollen. Mit Unterstützung vom Land Niederösterreich wurde der erste niederösterreichische Abfallwirtschaftspreis ins Leben gerufen. Es sollen innovative Ideen rund um die Themen Vermeidung, Trennung und Recycling eingereicht werden, die in der Praxis eine zukunftsorientierte Abfallwirtschaft in Niederösterreich fördern.

Das Ziel: Gemeinsam ausgezeichnete Ideen erarbeiten, den Abfallwirtschaftspreis 2019 ergattern und somit Niederösterreich nachhaltiger gestalten. Jetzt Projekte einreichen unter abfallwirtschaftspreis@wknoe.at

info | www.wirtragenverantwortung.at

Rubrik:: Panorama

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