13.05.2014 0 Kommentare

Großes Interesse bei AKNÖ-Wahl: „Für mich ist Wählen eine Selbstverständlichkeit.“

Sandra Germ_Stastnik_Scheichel

Sandra Germ bei der Stimmabgabe. Die Wahl läuft bis einschließlich 19. Mai. Foto: AKNÖ/Mario Scheichel

Niederösterreich | Ein Lokalaugenschein bei der AKNÖ-Wahl zeigt großes Interesse bei Wahl in Betrieben.

Die AK-Wahl stößt bei Niederösterreichs ArbeitnehmerInnen auf großes Interesse. Das zeigt ein Lokalaugenschein in mehreren Wahllokalen in Betriebsstätten. Die AK-Wahl läuft bis einschließlich 19. Mai. Mehr als 430.000 niederösterreichische ArbeitnehmerInnen sind wahlberechtigt. „Für mich ist Wählen eine Selbstverständlichkeit“. Sandra Germ vom Gerasdorfer Wursthersteller Stastnik lächelt freundlich in die Kamera, als sie ihre Stimme im Wahllokal in ihrem Betrieb abgibt. Die Selbstverständlichkeit gilt bei ihr auch für die AKNÖ-Wahl. Ebenso wie für viele ihrer 122 KollegInnen im Werk. „Meine Stimme ist meine Unterstützung für die AKNÖ. Wir brauchen ja auch immer was von der AK“, pflichtet ihre Kollegin Romana Bauer bei.

Knapp die Hälfte der mehr als 430.000 Wahlberechtigten bei der AKNÖ-Wahl hat die Möglichkeit, direkt im Betrieb die Stimme abzugeben. Diese Möglichkeit wird gerne in Anspruch genommen, wie ein Lokalaugenschein in mehreren niederösterreichischen Regionen zeigt. Beim Pöchlarner Dachziegelhersteller Bramac genießen die Mitglieder der Wahlkommission eine rare ruhige Minute, als das Team der AKNÖ eintrifft. Mit der Pause ist es bald vorbei. Mitarbeiter Andreas Hackner gibt seine Stimme ab: „Ich wurde leider gekündigt. Die AKNÖ gibt mir beim momentan laufenden Kündigungsverfahren Rechtsbeistand. Daher weiß ich, wie wichtig eine starke Vertretung ist.” Groß auch der Andrang vor dem Wahllokal der Klavierfabrik Bösendorfer in Wr. Neustadt. Hier nützen die Beschäftigten die Mittagspause, um zur Wahl zu schreiten. Eine kurze Schlange ist unter diesen Bedingungen unvermeidlich.

Auch der Ziegelhersteller Wienerberger hat in seinem Werk in Hennersdorf ein Wahllokal für die Beschäftigten eingerichtet – auf Initiative von Betriebsratsvorsitzendem Gerhard Seban. „Die AKNÖ ist die erste Anlaufstelle für uns Betriebsräte, wenn wir nicht mehr weiter wissen. Deswegen meine Stimme für eine starke ArbeitnehmerInnenvertretung“.

Wahl läuft bis 19. Mai

Wer in seinem Betrieb kein Wahllokal hat, kann seine Stimme in einem der öffentlichen Wahllokale abgeben – oder hat die Möglichkeit der Briefwahl. „Es soll für unsere Mitglieder so einfach wie möglich sein, das Stimmrecht in Anspruch zu nehmen“, sagt Christian Haberle, Leiter des AKNÖ-Wahlbüros.

Die Wahl läuft bis einschließlich 19. Mai. Gewählt wird die so genannte Vollversammlung der AKNÖ, das niederösterreichische ArbeitnehmerInnenparlament. Um die 110 Mandate bewerben sich diesmal insgesamt neun Listen. Ein vorläufiges Wahlergebnis wird für 20. Mai erwartet.

Alle Informationen zur AKNÖ-Wahl | noe.arbeiterkammer.at/wahl

Rubrik:: Panorama

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