04.09.2015 0 Kommentare

„HEJA VIKINGER!“: Die Schallaburg konnte mittlerweile schon 100.000 Besucher begrüßen.

In Vertretung von Landeshauptmann Erwin Pröll begrüßten Landesrätin Barbara Schwarz und der Leiter der Schallaburg, Kurt Farasin, Cornelia Mohoritsch aus Wiener Neustadt als 100.000ste Besucherin in der aktuellen Ausstellung „WIKINGER!“. Mit „WIKINGER!“ wird auf der Schallaburg die bisher umfangreichste Schau mit über 500 Exponaten zu diesem Thema in Österreich präsentiert und stößt sowohl regional als auch international auf reges Interesse.

Kurt Farasin (Leiter der Schallaburg), Constantin Mohoritsch (Bruder der Jubilarin), Cornelia Mohoritsch (100.000 Besucherin), Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, Roswitha Haselberger (Großmutter der Jubilarin)

Kurt Farasin, Constantin Mohoritsch, Cornelia Mohoritsch , Landesrätin Barbara Schwarz, Roswitha Haselberger

„Die Schallaburg entführt mit der aktuellen Ausstellung Jung und Alt in die faszinierende Welt der legendären Wikinger. Das enorme Interesse der zahlreichen Besucher verschiedenster Altersgruppen ist einzigartig und macht stolz“, freut sich Landesrätin Barbara Schwarz. „WIKINGER! wirft einerseits einen Blick hinter diese Mythen und auf den Alltag von damals und andererseits eröffnet die Schallaburg mit einem innovativen Kulturvermittlungskonzept auch neue Blickwinkel auf die gegenwärtige Welt“, so Landesrätin Barbara Schwarz.

„Über die Geschichte der Wikinger werfen wir einen Blick auf die heutige Welt, um die Besucher mit individuellen Fragestellungen zu ihrer Zukunft nach Hause zu begleiten. Über 1.000 Schüler aus 25 Schulen haben bis jetzt an einem Workshop in unserem eigens konzipierten Treffpunkt “ICH UND WIR” teilgenommen und sich so spielerisch auf eine „víking“ zu ihrer eigenen Identität begeben“, freut sich Kurt Farasin.

Es gab viel zu lernen

Cornelia Mohoritsch aus Wiener Neustadt, die mit Oma Roswitha und Bruder Constantin die Ausstellung „WIKINGER!“ besuchte, war die glückliche 100.000ste Besucherin. Wie jedes Jahr besucht die 19-jährige gemeinsam mit ihrem Bruder für eine Woche lang ihre Oma in Melk, und da steht ein Besuch auf der Schallaburg wie immer auf dem Programm. Schon zu Schulzeiten besuchte sie regelmäßig mit ihrer Klasse die stattfindenden Ausstellungen. Eigentlich hatte Cornelia kein bestimmtes Bild von den Wikingern im Kopf, außer den Szenen aus Wickie – wo diese immer dick, stark und rothaarig über den TV flitzen. Beeindruckt war unsere Jubilarin von der tollen Führung mit Kulturvermittlerin Andrea, wo sie unter anderm erfuhr, dass die Frauen der damaligen Zeit sehr emanzipiert waren. Cornelia gefiel, dass diese nicht nur als Hausfrauen tätig waren, sondern auch sehr selbstbestimmt agierten. Besonders gut gefallen hat ihr auch der tolle Schmuck, der nicht wie erwartet derb und wuchtig, sondern sehr feingliedrig angefertigt wurde.

Kooperationen machen das alles möglich

In Zusammenarbeit mit dem Swedish History Museum Stockholm, MuseumsPartner Innsbruck und dem Lokschuppen Rosenheim dokumentiert die Schallaburg aktuelle Erkenntnisse und den zeitgemäßen Blick der Wissenschaft auf die Wikinger – jenseits der Klischees und Stereotype. In den letzten Jahrzehnten haben archäologische und historische Forschungen die Vorstellungen, die wir von der Epoche zwischen ca. 750 und 1100 n. Chr. in Skandinavien haben, erheblich verändert.

info | schallaburg.at

Rubrik:: Kultur

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