07.11.2014 0 Kommentare

Humor und Hintergrundwissen: Töpper-Abende mit szenischer Lesung.

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Die Protagonisten der „Töpper-Abende“ auf einem Blick (v.l.): Texter Franz Gloser, Vortragender Hans Schagerl, die Schauspieler Marianne Schragl und Berthold Panzenböck sowie Fördervereinsobmann Johann Schragl. Foto: Stadtgemeinde Scheibbs

Eisenstraße | Wer war Hammerherr Andreas Töpper? Dieser Frage geht ein Trio im Rahmen der „Töpper-Abende“ mit Humor und Hintergrundwissen auf den Grund.

Hans Schagerl, Leiter des Scheibbser Stadtarchivs, begibt sich in den nächsten Wochen in seinem Vortrag auf die Spuren des Hammerherren, der auch bei der Niederösterreichischen Landesausstellung 2015 „ÖTSCHER:REICH – Die Alpen und wir“ als einer der Alpenpioniere eine Rolle spielen wird. Den Vortrag rundet eine szenische Lesung (Text: Franz Gloser) ab, in der Berthold Panzenböck und Marianne Schragl, zwei erprobte Hobbyschauspieler, auf humorvolle Weise das gemeinsame Leben von Andreas und Helena Töpper darstellen.

Die „Töpper-Abende“ werden vom Töpperkapelle Neubruck-Förderverein und der Eisenstraße Niederösterreich gemeinsam mit Gemeinden und Vereinen organisiert. Los geht es am Mittwoch, 12. November, in Göstling an der Ybbs. Danach folgen Stationen in Lunz am See am Freitag, 21. November, in Scheibbs am Dienstag, 25. November, und in Ybbsitz am Mittwoch, 26. November. Weitere Termine in St. Anton an der Jeßnitz, Oberndorf und  Gresten sind in Vorbereitung.

An diesen Abenden wird auch über die Vorbereitungsarbeiten zur Niederösterreichischen Landesausstellung 2015 und über die Restaurierung der Töpperkapelle in Neubruck informiert. Der Reinerlös kommt der Sanierung der Töpperkapelle Neubruck zugute. Andreas Töpper kam im Jahr 1817 als Nagelschmied aus der Steiermark ins Ötscherland.  In Neubruck formte Andreas Töpper aus einem schlichten Hammerwerk eines der fortschrittlichsten und größten Walzblechwerke der Donaumonarchie.  An die 800 Arbeiter werkten für ihn. Erzherzog Johann war ein persönlicher Freund Töppers und  Kaiser Franz I. förderte seine Projekte.

info | www.eisenstrasse.info

Rubrik:: Kultur

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