19.10.2017 0 Kommentare

Ideen für ein familienfreundliches Niederösterreich

Neue Erkenntnisse der ÖIF-Studie (Österreichisches Institut für Familienforschung) „Bildung und Erziehung“ sind Diskussionsgrundlage für Bildungslandesrätin Schwarz, Wissenschaftler und Schulpartner.

Reges Interesse und angeregte Diskussionen bei der diesmaligen „Denkwerkstatt Familie“ mit Wolfgang Mazal (ÖIF), Wilfried Datler (Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien), Silvia Chudoba (NMS-Direktorin), Stefan Gehrer (ORF), Magdalena Renkin (Schülerin), Maximilian Renkin (Vater und Lehrer) und Sebastian Stark (Landesschulsprecher NÖ)
Foto: Richard Marschik

St. Pölten | Die NÖ Familienland GmbH lud am Mittwoch, dem 18. Oktober, auf Initiative von Bildungs- und Familien-Landesrätin Barbara Schwarz, im Rahmen ihrer „Denkwerkstatt Familie“ zur Podiumsdiskussion „Bildung und Erziehung“ ins NV Forum. Wolfgang Mazal vom Österreichischen Institut für Familienforschung präsentierte die Ergebnisse der aktuellen Studie „Bildung und Erziehung. Welche Lern- und Entwicklungschancen bieten Familie und Schule in den Bereichen Bildung und Erziehung?“. Aufbauend auf den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen diskutierte er mit Wilfried Datler vom Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien. Die Schulpartnerschaft war durch Landesschulsprecher Sebastian Stark, Schuldirektorin Silvia Chudoba und das Vater-Tochter-Duo Maximilian und Magdalena Renkin am Podium vertreten. Auf die von ZiB-Moderator Stefan Gehrer moderierte Runde folgte eine angeregte Diskussion mit den interessierten  Teilnehmern der diesmaligen Denkwerkstatt.

LR Schwarz: Familie und Schule tragen große Verantwortung

Die 2817 Lehrkräfte, 3198 Eltern und 290 Schüler wurden in der Studie befragt. Sie sehen grundsätzlich eine gute Ergänzung von Elternhaus und Schule. Wenn es um die soziale Kompetenz der jungen Schüler und die Aufteilung des Lernaufwands zwischen Schule und Zuhause geht, bestehen allerdings Spannungsfelder. Dazu Landesrätin Barbara Schwarz: „Aufbauend auf den neuesten Studienergebnissen diskutieren wir in der Denkwerkstatt Familie mit Bürgerinnen und Bürgern über Themen, die Familien wirklich bewegen. Bei der Erziehung der Kinder tragen Eltern aber auch Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam eine große Verantwortung. Der Dialog zwischen Elternhaus und Schule funktioniert gut, er kann aber weiter verbessert werden, um unsere Kinder in ihrer Entwicklung ideal zu unterstützen. Diskussionen wie diese helfen uns, die richtigen Maßnahmen für ein noch familienfreundlicheres Niederösterreich zu entwickeln.“

Visionen für familienfreundliches Niederösterreich

In der Denkwerkstatt Familie tauschen sich Experten mit der niederösterreichischen Bevölkerung aus. In einem mehrstufigen Prozess entwickeln sie gemeinsam Visionen und Strategien, um die Rahmenbedingungen für Familien in Niederösterreich noch weiter zu verbessern. Die Denkwerkstatt Familie geht auf eine Initiative von Landesrätin Schwarz zurück und wird von der NÖ Familienland GmbH durchgeführt.

NÖ Familienland GmbH, noe-familienland.at

Rubrik:: Panorama

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